Mittwoch, 8. Dezember 2021

Kürbis-Fladen mit Kichererbsen und Kidneybohnen

 Kürbis geht ja bei mir immer und in allen Variationen. Deshalb heute zur Abwechslung mal als Fladen.
 
Das brauchst Du:
 
für den Teig:
 
300 g Weizenmehl Type 1050
1/2 Würfel frische Hefe
150 ml lauwarmes Wasser
2 EL Rapsöl
1/2 TL Salz
 
für den Belag:
 
150 g Feta-Käse
200 g Ricotta
50 g Sahne
2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
250 g Hokkaido-Kürbis
1 rote Zwiebeln
Kidneybohnen
Kichererbsen
100 g Feta-Käse
125 g Cashewkerne geröstet und gesalzen
Thymian

 So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hineinbröckeln und mit 50 ml lauwarmem Wasser verrühren. Zugedeckt 15 Minuten gehen lassen. Nach der Gehzeit Salz, Öl und restliches Wasser zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Diesen noch mal 30 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
 
Feta-Käse mit einer Gabel zerdrücken, mit Ricotta und Sahne verrühren. Knoblauch fein hacken, unter die Käsemasse rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
 
Kürbis in Stücke und diese in schmale Scheiben schneiden. Zwiebeln halbieren und in feine Streifen schneiden. Kidneybohnen und Kichererbsen abtropfen lassen. Feta-Käse in Würfel schneiden, Cashewkerne grob hacken.

Teig nochmals durchkneten, in zwei Stücke teilen. Jedes zu einem dünnen Fladen ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Käsecreme auf die Fladen streichen. Mit Kürbisstücken und Zwiebelstreifen belegen, Kidneybohnen, Kichererbsen und Fetawürfel darauf verteilen, Cashewkerne darüber streuen. Noch mal salzen und pfeffern, mit Thymian bestreuen. Die Fladen im Ofen bei 200°C Umluft ca. 20 Minuten backen.

Bon appétit!
 

Sonntag, 5. Dezember 2021

Nougat-Stollen

Dieses Stollenrezept wartet nun schon tatsächlich seit 5 Jahren darauf, endlich veröffentlicht zu werden. Irgendwie habe ich es nie geschafft, vernünftige Bilder hinzubekommen. Jetzt hat es endlich funktioniert und hier kommt nun eine Alternative zum klassischen Christstollen. Ich habe aus dem Teig zwei kleine Stollen geformt. Natürlich kann man auch einen großen davon backen.


Habt einen schönen 2. Advent!

Das brauchst Du:

200 g Nussnougat
150 g gehackte Haselnüsse
550 g Weizenmehl Type 550
30 g frische Hefe
125 ml lauwarme Milch
250 g weiche Butter
75 g Zucker
1/2 TL Salz
100 g geschmolzene Butter
Puderzucker

So geht's:

Nussnougat mindestens einen Tag in den Kühlschrank legen.

Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hineinbröckeln, mit 50 ml lauwarmer Milch und 1 TL Zucker zu einem Vorteig rühren. Diesen 15 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Restliche Milch, weiche Butter in Stückchen, restlichen Zucker und Salz zum Vorteig geben und zu einem glatten Hefeteig verkneten. Nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Nougat in kleine Würfel schneiden, zusammen mit den Haselnüssen nur kurz unter den Teig kneten, damit der Nougat nicht schmilzt. Teig nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Teig nochmals mit den Händen durchkneten, in zwei Hälften teilen. Jede Hälfte zu einer ovalen Grundfläche formen. Mit einem Kochlöffel eine Mulde in den Teig drücken, so dass etwa ein Drittel abgeteilt ist.


Nun die kleinere Hälfte auf die größere Hälfte umklappen.
 
 
Die Stollen auf ein Backblech legen (Backpapier doppelt legen) und nochmals 15 Minuten gehen lassen. Damit die Stollen beim Backen nicht auseinandergehen, kann man aus Alufolie einen Rand formen und diesen um die Stollen legen.
 


Die Stollen nun bei 180°C Ober- und Unterhitze ca. 40 - 50 Minuten backen. Sollten Sie zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken.

Butter schmelzen. Stollen aus dem Ofen nehmen und noch heiß immer abwechselnd mit Butter einstreichen, dann mit Puderzucker bestäuben, bis die Butter aufgebraucht ist. Auskühlen lassen, in Alufolie einwickeln und mindestens drei Wochen durchziehen lassen.

Bon appétit!
 

Sonntag, 28. November 2021

Nussecken Mini mit Haselnüssen und Mandeln

Und schon ist wieder der 1. Advent. Wahnsinn, wie schnell so ein Jahr immer vergeht. Das Wetter ist heute passend kalt und trüb, heute morgen beim Aufstehen gab es sogar etwas "Puderzucker" auf den Dächern. Nachher wird der Stollen angeschnitten, der tatsächlich schon seit drei Wochen durchzieht und auf seinen großen Moment wartet. Auch die ersten Weihnachtsplätzchen sin schon in den Dosen eingelagert. Darunter auch diese Nussecken. Aus Zeitmangel habe ich sie einfach mit geschmolzener Kuvertüre verziert und dann klein geschnitten. Natürlich könnt Ihr sie auch in größere Dreiecke schneiden und dann die Ecken in die Kuvertüre eintauchen.

Habt einen schönen 1. Advent!

Das brauchst Du:

150 g Weizenmehl Type 1050
150 g Weizenmehl Type 550
1 TL Weinsteinbackpulver
100 g Zucker
1 Vanillinzucker
2 Eier
130 g Butter
200 g Aprikosenmarmelade
200 g Butter
200 g Zucker
2 Vanillinzucker
4 EL Wasser
150 g gemahlene Haselnüsse
50 g gehackte Haselnüsse
150 g gemahlene Mandeln
50 g gehackte Mandeln
100 g Zartbitterkuvertüre

So geht's:

Mehl mit Backpulver mischen, in eine Schüssel sieben. Zucker, Vanillinzucker, Eier und Butter hinzufügen und zunächst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Auf einem gefetteten Backblech ausrollen und mit Aprikosenmarmelade bestreichen.

Für den Belag Butter zerlassen, mit Zucker, Vanillinzucker und Wasser vermengen. Gemahlene und gehackte Nüsse unterrühren. Masse gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Die Nussecken bei 175°C Ober- und Unterhitze ca. 45 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Kuvertüre über heißem Wasserbad schmelzen, Nussplatte damit verzieren, fest werden lassen. Teigplatte erst in Vierecke, dann in Dreiecke schneiden.

Bon appétit!

Sonntag, 21. November 2021

Apfel-Gugelhupf

Ooooh, so lange wollte ich eigentlich keine Pause machen. Zeit hätte ich eigentlich genug gehabt, aber irgendwie hat mir ein bisschen die Lust gefehlt. Gekocht, gebacken und neue Rezepte ausprobiert habe ich trotzdem, so dass sich schon wieder etliche Rezepte in der Warteschlange befinden. Also höchste Zeit, wieder aktiv zu werden, da ich schon wieder langsam den Überbllick verliere. Ich fange mal mit einem saftigen Apfel-Gugelhupf an. Für manche ist er vielleicht ein bisschen zu "kompakt", aber ich mag es gerne, wenn der Kuchen schön saftig ist.

Das brauchst Du:
 
1 Bio Zitrone
2 große Äpfel
2 TL Zimt
3 Eier
1 Prise Salz
150 g Zucker
1 Vanillezucker
100 g Apfelmus
130 g Rapsöl
375 g Weizenmehl Type 1050
3 TL Weinsteinbackpulver
200 ml Milch
40 g Kakao
150 g Zartbitterschokotröpfchen
Puderzucker zum Bestäuben

So geht's:

Zitrone waschen, Schale abreiben, Saft auspressen. Äpfel schälen und entkernen. 1 Apfel fein reiben, anderen Apfel würfeln. Beides mit etwas Zitronensaft beträufeln. Zimt und Zitronenabrieb unter den geriebenen Apfel mischen.

Eier mit Salz, Zucker und Vanillezucker dickcremig aufschlagen. Apfelmus, Rapsöl und geriebenen Apfel zugeben, kurz verrühren. Mehl mit Backpulver mischen, auf den Teig sieben und zusammen mit 100 ml Milch zügig unter den Teig rühren.

Teig halbieren, unter eine Hälfte die Apfelwürfel heben. Teig in eine gefettete Gugelhupfform füllen. Unter die andere Hälfte Kakao, 100 ml Milch und Schokotröpfchen rühren. Dunklen Teig auf den hellen geben, mit einer Gabel spiralförmig unterziehen. Gugelhupf bei 180°C Ober- und Unterhitze ca. 60 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!). Anschließend ca. 20 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann stürzen und komplett auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben.

Bon appétit!


Dienstag, 9. März 2021

Curry mit Weißkohl und Kartoffeln

Ein Curry mit heimischem Gemüse und exotischen Gewürzen. Mal was anderes, aber durchaus sehr lecker. So kommt ein bisschen Abwechslung in den Speiseplan.
 
Das brauchst Du:
 
1,5 kg Weißkohl
1 kg Kartoffeln
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Rapsöl
1 TL Kurkuma
1 TL Koriander
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Curry
1 TL frisch geriebener Ingwer
Chiliflocken
1 Dose stückige Tomaten
250 ml Gemüsebrühe
 
So geht's:
 
Weißkohl vierteln, vom harten Strunk befreien und in feine Streifen schneiden. Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen und Kartoffelwürfel darin unter Rühren ca. 10 Minuten goldbraun anbraten, herausnehmen. Zwiebelwürfel in die Pfanne geben und glasig dünsten. Knoblauch und Weißkohl dazugeben und kurz mit anbraten. Mit Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel, Curry, Ingwer und Chiliflocken würzen und alles gut vermischen. Stückige Tomaten und Gemüsebrühe untermengen und das Gemüse 10 Minuten leicht köcheln lassen. Kartoffelwürfel wieder zugeben und weitere 10 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist, aber noch Biss hat. Mit Salz und Chili abschmecken.

Bon appétit!

Samstag, 27. Februar 2021

Grünkern-Gemüse-Eintopf

Nachdem wir die letzten Tage schon einen Vorgeschmack auf den Frühling hatten, ist es heute doch wieder etwas kälter geworden, so dass man sich doch noch auf einen Wintereintopf freut.

Das brauchst Du:

2 Zwiebeln
800 g Kartoffeln
600 g Möhren
200 g Kohlrüben
3 EL Rapsöl
300 g Grünkern
1700 ml Gemüsebrühe
1 Stange Lauch
1 Bund Petersililie

So geht's:

Zwiebeln, Kartoffel, Möhren und Kohlrübe schälen, Zwiebeln fein hacken, Kartoffeln, Kohlrübe und Möhren in ca. 1-2 cm große Stücke schneiden. Öl in einem Topf erhitzen und das Gemüse darin 2-3 Minuten andünsten. Grünkern dazugeben und alles mit der Gemüsebrühe ablöschen. Den Eintopf bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar und der Grünkern weich ist. Dabei ab und zu umrühren.

Lauch putzen, waschen und in 1 cm breite Ringe schneiden. Nach ca. 20 Minuten zum Eintopf geben und mitgaren. Petersilie fein hacken und kurz vor Ende der Garzeit unterrühren. Den Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Bon appétit!