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Freitag, 25. Oktober 2024

Gemüsekuchen mit Brokkoli, Blumenkohl und Champignons

Bei meinem letzten Einkauf waren Blumenkohl, Brokkoli und Champignons im Angebot. Da das Gemüse diesmal richtig gut aussah, konnte ich nicht wiederstehen und so sind alle drei Sorten im Einkaufskorb gelandet. Zu Hause musste ich dann erstmal überlegen, was ich damit anfange und da wir schon lange keine Pizza oder Quiche hatten, fiel die Wahl auf einen Gemüsekuchen. Ich habe dafür meinen Pizzateig gemacht, aber etwas mehr Mehl verwendet, da der Belag doch ziemlich üppig ist.

Das brauchst Du:
 
für den Teig:

350 g Weizenmehl Type 1050
½ Würfel frische Hefe
½ TL Zucker
50 ml lauwarmes Wasser
1 TL Salz
2 EL Rapsöl
110 ml lauwarmes Wasser

für den Belag:

½ Bund Lauchzwiebeln 
200 g Schmand
Kräutersalz, Pfeffer
300 g Blumenkohl (½ Kopf)
200 g Broccoli
250 g Champignons
1 rote Zwiebel
200 g geriebener Emmentaler
125 g Feta-Käse
 
So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hineinbröckeln und mit 50 ml lauwarmem Wasser verrühren. Zugedeckt 15 Minuten gehen lassen. Nach der Gehzeit Salz, Öl und restliches Wasser zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Diesen nochmal 30 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
 
Lauchwiebeln in kleine Ringe schneiden, unter den Schmand rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Blumenkohl und Brokkoli in Röschen teilen. Champignons in Scheiben schneiden, Zwiebel halbieren und in feine Ringe schneiden. Feta-Käse in Würfel schneiden.
 
Den Teig nochmals durchkneten und auf einem gefetteten Backblech ausrollen. Mit Schmand-Frühlingszwiebel-Masse bestreichen. Blumenkohl- und Brokkoliröschen sowie Champignonscheiben darauf verteilen. Mit geriebenem Emmentaler bestreuen. Fetakäsewürfel und Zwiebelringe darübergeben. Die Gemüsepizza bei 200°C ca. 25-30 Minuten backen.

Bon appétit!
 

Dienstag, 25. April 2023

Kloßteig-Pizza mit Spinat

Ich hatte noch Kloßteig übrig, aber keine Lust, Klöße zu machen. Bei der Suche im Internet, was man denn noch so aus Kloßteig machen kann, bin ich auf verschiedene Variationen von Kloßteigpizzen gestoßen. Also mal nachgeschaut, was denn noch so zu Hause vorrätig ist und dann diese Pizza gebacken, die wirklich sehr lecker war. Schmeckt bestimmt auch gut mit passierten Tomaten unter der Spinatschicht (habe ich total vergessen). Im Rezept habe ich sie mit angegeben.
 
Das brauchst Du:
 
1.500 g Kartoffelkloßteig
2 EL Rapsöl
2 rote Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 EL Rapsöl
750 g TK-Blattspinat
Salz, Pfeffer
400 g passierte Tomaten
300 g Champignons
75 g Cocktailtomaten
125 g Fetakäse
100 g geriebener Emmentaler

So geht's:

Kloßteig aus der Packung nehmen, etwas durchkneten und auf einem mit Öl eingefetteten Backblech ausbreiten.

Eine rote Zwiebel klein schneiden, Knoblauch hacken. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze anschwitzen, Knoblauch hinzugeben, kurz mitbraten. TK-Blattspinat zu den Zwiebeln geben und bei mittlerer Hitze auftauen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Champignons in Scheiben schneiden, Tomaten halbieren, Fetakäse würfeln, die zweite Zwiebel halbieren und in Streifen schneiden. 
 
Passierte Tomaten salzen und pfeffern und auf dem Kloßteig glattstreichen. Aufgetauten Blattspinat etwas ausdrücken, auf die Tomatenmasse geben. Champignonscheiben, Tomatenhälften, Fetawürfel und Zwiebeln gleichmäßig auf dem Spinat verteilen, mit dem geriebenen Emmentaler bestreuen.

Die Kloßteigpizza bei 180°C Ober- und Unterhitze (160°C Umluft) etwas 25 Minuten backen, bis der Käse leicht gebräunt ist.

Bon appétit!


Mittwoch, 8. Dezember 2021

Kürbis-Fladen mit Kichererbsen und Kidneybohnen

 Kürbis geht ja bei mir immer und in allen Variationen. Deshalb heute zur Abwechslung mal als Fladen.
 
Das brauchst Du:
 
für den Teig:
 
300 g Weizenmehl Type 1050
1/2 Würfel frische Hefe
150 ml lauwarmes Wasser
2 EL Rapsöl
1/2 TL Salz
 
für den Belag:
 
150 g Feta-Käse
200 g Ricotta
50 g Sahne
2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
250 g Hokkaido-Kürbis
1 rote Zwiebeln
Kidneybohnen
Kichererbsen
100 g Feta-Käse
125 g Cashewkerne geröstet und gesalzen
Thymian

 So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hineinbröckeln und mit 50 ml lauwarmem Wasser verrühren. Zugedeckt 15 Minuten gehen lassen. Nach der Gehzeit Salz, Öl und restliches Wasser zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Diesen noch mal 30 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
 
Feta-Käse mit einer Gabel zerdrücken, mit Ricotta und Sahne verrühren. Knoblauch fein hacken, unter die Käsemasse rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
 
Kürbis in Stücke und diese in schmale Scheiben schneiden. Zwiebeln halbieren und in feine Streifen schneiden. Kidneybohnen und Kichererbsen abtropfen lassen. Feta-Käse in Würfel schneiden, Cashewkerne grob hacken.

Teig nochmals durchkneten, in zwei Stücke teilen. Jedes zu einem dünnen Fladen ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Käsecreme auf die Fladen streichen. Mit Kürbisstücken und Zwiebelstreifen belegen, Kidneybohnen, Kichererbsen und Fetawürfel darauf verteilen, Cashewkerne darüber streuen. Noch mal salzen und pfeffern, mit Thymian bestreuen. Die Fladen im Ofen bei 200°C Umluft ca. 20 Minuten backen.

Bon appétit!
 

Dienstag, 3. November 2020

Pizzafladen mit Kürbis und Walnüssen

Das erste Kürbis-Rezept in diesem Jahr. Aber nur auf dem Blog, auf dem Teller ist er schon des öfteren gelandet, da ich ja großer Kürbis-Fan bin.
 
Das brauchst Du:
 
für den Teig:
 
300 g Weizenmehl Type 1050
1/2 Würfel frische Hefe
 150 ml lauwarmes Wasser 
 2 EL Rapsöl
1/2 TL Salz
 
für den Belag:
 
150 g Feta-Käse
200 g Ricotta
50 g Sahne
2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
250 g Hokkaido-Kürbis
2 rote Zwiebeln
1 Apfel
60 g Walnusskerne
Thymian

 So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hineinbröckeln und mit 50 ml lauwarmem Wasser verrühren. Zugedeckt 15 Minuten gehen lassen. Nach der Gehzeit Salz, Öl und restliches Wasser zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Diesen noch mal 30 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
 
Feta-Käse mit einer Gabel zerdrücken, mit Ricotta und Sahne verrrühren. Knoblauch fein hacken, unter die Käsemasse rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
 
Kürbis in Stücke und diese in schmale Scheiben schneiden. Zwiebeln halbieren und in feine Streifen schneiden. Apfel achteln und in feine Scheiben schneiden.Walnusskerne grob hacken.

Teig nochmals durchkneten, in vier Stücke teilen. Jedes zu einem dünnen Fladen ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Käsecreme auf die Fladen streichen. Mit Kürbis- und Apfelstücken und Zwiebelstreifen belegen, Walnusskerne darüber streuen. Noch mal salzen und pfeffern, mit Thymian bestreuen. Die Fladen im Ofen bei 200°C Umluft ca. 20 Minuten backen.

Bon appétit!

Samstag, 24. Oktober 2020

Zwiebel-Rahm-Kuchen

Herbstzeit ist ja Zwiebelkuchenzeit. Ich verwende mittlerweile fast ausschließlich rote Zwiebeln. Der Teig ist hier eher ein Pizzateig, nur etwas rustikaler, da etwas Roggenmehl untergemischt wird.
 
Das brauchst Du:
 
für den Teig:
 
250 g Weizenmehl Type 1050
100 g Roggenvollkornmehl
1 TL Salz
1/2 Würfel Hefe
1 Prise Zucker
150 ml Wasser
3 EL Rapsöl
 
für den Belag:
 
300 g rote Zwiebeln
3 EL Rapsöl
300 g Schmand
200 g Magerquark
2 Eier
100 g Emmentaler
1 Bund Schnittlauch
Pfeffer

So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, Salz untermischen, in die Mitte eine Mulde drücken. Hefe hineinbröckeln, mit Zucker bestreuen und mit 50 ml lauwarmem Wasser zu einem Vorteig verrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.

Öl und restliches Wasser zu dem Teig geben und 5 Minuten auf kleinster Stufe der Küchenmaschine kneten lassen, dann noch 2 Minuten auf einer höheren Stufe. Nochmals zugedeckt an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen.

Zwiebeln halbieren und in Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelstreifen darin glasig dünsten. Vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen. Schmand mit Magerquark verrühren, Eier zugeben und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Teig mit den Händen durchkneten und auf einem gefetteten Backblech ausrollen. Mit der Schmand-Quark-Masse bestreichen. Zwiebeln darauf verteilen. Emmentaler reiben und darüberstreuen. Im Backofen bei 200°C Ober- und Unterhitze etwa 20 Minuten backen.
 
Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Den fertigen Kuchen damit bestreuen.

Bon appétit!

Freitag, 1. Mai 2020

Schmierkuchen

Schmierkuchen - auch bekannt als "Hessischer Speck- oder Schmandkuchen" - gab es bei uns im Dorf immer zur Kirmes. Er wurde auf dem Kirmesumzug von der Mädchenschaft an die Dorfbevölkerung verteilt. Wir haben ihn immer mit dem hellen Speck gebacken. Ich habe auch mal Räucherspeck ausprobiert und da er manchen damit besser schmeckt, habe ich hier beide Sorten angegeben. Probiert einfach aus, was Euch besser schmeckt.

Als vegetarische Variante könnt Ihr 400 g Lauch sehr klein würfeln und unter die Kartoffelmasse mischen. Seltsamerweise hat mir das nicht so gut geschmeckt, obwohl ich Lauch eigentlich sehr gerne mag. Aber hier spielt mir wahrscheinlich die Erinnerung einen Streich, da ich mit Schmierkuchen einen bestimmten Geschmack verbinde.......

Das brauchst Du:

600 g Brotbackmischung Krustenbrot
1000 g Kartoffeln (mehligkochend)
400 g Schmand
200 g Schichtkäse
6 Eier
6 EL Öl
Salz, Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss
200 g geräucherter Bauchspeck
200 g Rückenspeck

So geht's:

Brotbackmischung nach Packungsanweisung zubereiten, 30 Minuten an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen.

Kartoffeln mit Schale ca. 20 Minuten kochen, abgießen, pellen und noch warm durch die Kartoffelpresse drücken. Mit Schmand, Schichtkäse, Eiern und Öl gut verrühren, mit Pfeffer, Salz, Muskatnuss und Pfeffer abschmecken.

Beide Specksorten würfeln.

Brotteig nochmals durchkneten, halbieren und auf zwei gefettete Backbleche ausrollen, mehrmals mit einer Gabel einstechen. Jeweils die Hälfte der Kartoffelmasse darauf streichen. Auf einem Schmierkuchen den durchwachsenen Speck, auf dem anderen die Speckwürfel verteilen. Schmierkuchen im Backofen bei 200°C Umluft etwa 20-25 Minuten backen.

Bon appétit!

Sonntag, 23. Februar 2020

Kartoffel-Pizza

Heute gibt es mal eine etwas abgewandelte Pizza, bei er sich Deutschland und Italien sozusagen vereinigen. Die Kartoffel kommt hier schon mit in den Teig und bildet auch die Hauptzutat für den Belag. Der Aufwand ist etwas größer, lohnt sich aber wirklich, da die Pizza echt lecker ist.

Das brauchst Du:

für den Teig:

2 Knoblauchzehen
500 g Kartoffeln (mehligkochend)
1/2 TL Salz
150 g Vollkornweizenmehl
150 g Weizenmehl Type 1050
1/2 TL Salz
150 ml Rapsöl
1/2 Würfel frische Hefe
1 Prise Zucker
150 ml lauwarme Milch

für den Belag:
 
2 EL Schmand
50 ml Milch
1 TL Zitronensaft
Pfeffer
450 g Kartoffeln festkochend
1 rote Zwiebel
2 Zweige Rosmarin
1 EL Schwarzkümmelsamen
200 g Schafskäse

So geht's:

Knoblauch schälen, mit Kartoffeln und Salz bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten garen, abgießen. Knoblauch beiseitelegen, Kartoffeln pellen. 300 g gegarte Kartoffeln heiß durch die Presse drücken. Mehl auf die Kartoffelmasse sieben, Salz und 4 EL Öl daraufgeben. Hefe zerbröckeln und mit Zucker und 2 EL lauwarmer Milch glatt rühren. Mit 50 ml Milch unter die Kartoffelmischung kneten, dann nach und nach so viel Milch dazugießen, bis ein glatter Teig entsteht. Diesen zu einer Kugel formen und zugedeckt in einer Schüssel an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen.

Restliche Kartoffeln zusammen mit dem Knoblauch durch die Presse drücken, mit 6 EL Öl, Schmand, Milch, Zitronensaft, Salz und Pfeffer glatt rühren.

Festkochende Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel schälen, vierteln und in Streifen schneiden. Rosmarinnadeln hacken, mit dem restlichen Öl verrühren. Kartoffelscheiben mit Rosmarinöl, 1/2 TL Salz, Pfeffer und Schwarzkümmelsamen vermischen.

Teig nochmals gut durchkneten, auf ein mit Öl eingefettetes Blech drücken, mit der Kartoffelcreme bestreichen. Kartoffelscheiben und Zwiebeln darauf verteilen. Fetakäse zerbröckeln und darüberstreuen. Kartoffelpizza im Ofen bei 250°C Ober- und Unterhitze etwa 25-30 Minuten backen.

Bon appétit!

Freitag, 7. Februar 2020

Spinat-Pide

Heute mal eine Alternative zur italienischen Pizza: ein Pide, das vor allem in der Türkei und in Griechenland gegessen wird. Der Teig ist etwas fluffiger, da er mit Milch und Butter gemacht wird, aber ansonsten geht es genauso einfach wie bei einer Pizza. Bei den Füllungen kann man je nach Lust variieren. Da wir alle Spinat lieben, ist von diesem hier bei uns nichts übrig geblieben......

Das brauchst Du:

für den Teig:

400g Weizenmehl Type 1050
1 TL Salz
1/2 Würfel Hefe
1 TL Zucker
1/8 l Milch
3 EL weiche Butter

für den Belag:

2 rote Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
2 EL Rapsöl
750 g TK-Blattspinat
Salz, Pfeffer
100 g Fetakäse
50 g Cashewkerne geröstet und gesalzen
1 Eigelb

So geht's:

Mehl mit Salz mischen und in eine Schüssel sieben. In die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hinein bröckeln, Zucker darüber geben, mit 50 ml lauwarmer Milch zu einem Vorteig verrühren. Diesen zugedeckt 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Restliche lauwarme Milch, 125 ml warmes Wasser und Butter zu dem Vorteig geben, 8 Minuten auf niedrigster Stufe der Küchenmaschine kneten, dann noch 2 Minuten auf höherer Stufe. Teig nochmals 45 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln darin andünsten, Knoblauch dazu geben und kurz mitdünsten. Mit etwas Milch ablöschen, Spinat dazu geben und bei mittlerer Hitze auftauen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen, herausnehmen und in einem Sieb abtropfen lassen, dann noch etwas ausdrücken.

Fetakäse klein würfeln, Cashewkerne hacken.

Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche noch mal gut durchkneten und vierteln. Die Teigviertel oval (ca. 30 cm lang und 20 cm breit) ausrollen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (je zwei Pide auf ein Blech). Ein Viertel des Spinats darauf verteilen, dabei einen 3 cm breiten Rand frei lassen. Teigränder bis zu dem Belag einrollen und an den Enden spitz zusammenklappen, so dass eine Bootsform entsteht. Jeweils ein Viertel des Fetakäses und der Cashewkerne darauf verteilen.

Eigelb mit 1 EL Wasser verrühren und den Teig damit bestreichen. Pide im Ofen bei 200°C Umluft ca. 20 Minuten goldbraun backen.

Bon appétit!

Dienstag, 22. Januar 2019

Kürbis-Kartoffel-Pide

Im Moment habe ich zwar wieder etwas mehr Zeit, um neue Rezepte auszuprobieren, aber das "Verbloggen" klappt immer noch nicht so ganz. Irgendwie habe ich immer etwas anderes zu tun und dann gerät es wieder in Vergessenheit. Deshalb stehen auch schon wieder eine Menge Rezepte auf der Warteliste. Eines davon ist diese Kürbis-Kartoffel-Pide, die ich letztens gemacht habe, als das studierende Töchterchen uns mal wieder besucht hat. Sie freut sich nämlich immer, wenn Sie neue Sachen ausprobieren darf......

Das brauchst Du:

150 g Weizenmehl Type 1050
150 g Weizenmehl Type 550
1/2 TL Kräutersalz
20 g frische Hefe
1 TL Zucker
175 ml lauwarmes Wasser
300 g Kartoffeln festkochend
300 g Hokkaido-Kürbis
2 Zweige Rosmarin
2 EL Aceto balsamico bianco
2 EL Rapsöl
3 TL Agavendicksaft
1 Knoblauchzehe
Kräutersalz, Pfeffer
250 g Feta
4 EL griechischer Joghurt
Schwarzkümmel

So geht's:

Mehl mit Kräutersalz mischen, in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken und Hefe hinein bröckeln. Zucker darüber geben und mit 50 ml lauwarmem Wasser zu einem Vorteig verrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen. Restliches 125 ml lauwarmes Wasser dazugeben und auf kleinster Stufe 8 Minuten kneten lassen, dann noch einmal 2 Minuten auf etwas höherer Stufe. Wieder abdecken und nochmals eine Stunde gehen lassen.

Kartoffeln schälen, Kürbis waschen. Beides mit dem Gurkenhobel in dünne Scheiben hobeln. Jeweils die Hälfte in einem Topf mit Dämpfeinsatz über kochendem Wasser 2 Minuten dämpfen, auf Küchenpapier abkühlen lassen.

Rosmarin grob hacken. Kartoffeln und Kürbis mit Rosmarin, 1 EL Essig, Öl und 1 TL Agavendicksaft mischen, Knoblauch dazupressen. Mit Kräutersalz und Pfeffer würzen.

125 g Feta mit einer Gabel zerdrücken, mit 2 EL Joghurt, 2 TL Agavendicksaft und 1 EL Essig verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Teig halbieren, zu zwei dünnen Fladen ausrollen (ca. 40 x 20 cm). Jeweils auf einen Streifen Backpapier legen und jeden Fladen mit der Hälfte der Fetamasse bestreichen, dabei seitlich 3 cm frei lassen. Dann jeweils die Hälfte der Kartoffel-Kürbis-Masse darauf verteilen. Teigrand von den langen Seiten her je 3 cm einklappen, Enden spitz zusammendrücken. Teigränder mit restlichem Joghurt bestreichen und mit Schwarzkümmel bestreuen.

Restlichen Feta in Würfel schneiden und auf den beiden Piden verteilen. Die Pide bei 180°C Umluft ca. 35 Minuten backen.

Bon appétit!

Mittwoch, 11. April 2018

Bärlauch-Pizza mit Paprika

Wir sind ja schon wieder Mitten drin in meiner heißgeliebten Bärlauchzeit. Ich habe auch schon fleißig gesammelt und gekocht und gebacken, aber irgendwie fehlt mir im Moment die Zeit, neue Rezepte einzustellen. Diese Pizza habe ich schon letztes Jahr ausprobiert, aber sie hatte es nicht mehr auf den Blog geschafft. Jetzt aber! Ich habe sie dieses Jahr auch schon gebacken und noch etwas Feta-Käse darauf verteilt (den gibt es auf den Bildern nicht).

Das brauchst Du:

für den Teig:

300 g Weizenmehl Type 1050
1/4 Würfel frische Hefe
150 ml lauwarmes Wasser 
  2 EL Rapsöl
1/2 TL Salz

für den Belag:

1 rote Paprikaschote
1 gelbe Paprikaschote
120 g Bärlauch
3 Eier
200 g Schmand
150 g geriebener Emmentaler
Pfeffer, Salz
125 g Feta-Käse

So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hineinbröckeln und mit 50 ml lauwarmem Wasser verrühren. Zugedeckt 15 Minuten gehen lassen. Nach der Gehzeit Salz, Öl und restliches Wasser zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Diesen nochmals 30 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.

Paprikaschoten in kleine Würfel schneiden, Bärlauch hacken. Eier mit Schmand und Käse verrühren. Bärlauch und Paprikawürfel untermischen und mit Pfeffer und nach Bedarf ein wenig Salz würzen.

Teig noch einmal durchkneten und auf einem Backblech ausrollen. Bärlauchmasse darauf verteilen, dabei einen kleinen Rand freilassen. Feta klein würfeln und auf der Pizza verteilen. Im Ofen bei 210°C Ober- und Unterhitze etwa 20 Minuten backen.

Bon appétit!

Donnerstag, 8. März 2018

Polenta-Pizza mit roten Zwiebeln

Zugegeben: Polenta ist nicht jedermanns Sache. Aber wer sie mag, sollte unbedingt einmal dieses Rezept ausprobieren. Als ich die Polenta-Pizza das erste Mal gebacken habe, habe ich weniger Zwiebeln genommen, weil ich dachte, es wären viel zu viele. Da sie aber beim Backen zusammenschrumpfen, empfehle ich Euch unbedingt, die angegebene Menge zu verwenden, da sie sonst einfach zu wenig sind.

Das brauchst Du:

300 ml Milch
400 ml Gemüsebrühe
150 g Polenta
500 g rote Zwiebeln
60 g Parmesankäse
15 g Butter
2 Eier
Salz, Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss
2 TL getrockneter Rosmarin
2 TL getrockneter Thymian

So geht's:

Milch und Brühe aufkochen, Polenta einrieseln lassen und bei schwacher Hitze 15 Minuten quellen lassen. Zwiebeln schälen, vierteln und die einzelnen Schichten trennen.

30 g Parmesan, Butter und Eier unter die Polentamasse rühren, mit Salz, Pfeffer und etwas frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Polenta auf ein mit Backpapier belegtes Backblech (ca. 25 x 38 cm) streichen. Zwiebeln darauf verteilen, mit Kräutern und restlichem Parmesan bestreuen. Bei 180°C Ober- und Unterhitze ca. 40 Minuten backen.

Bon appétit!



Donnerstag, 28. September 2017

Kräuter-Schmand-Fladen

Immer auf der Suche nach Gerichten, die schnell zuzubereiten sind, habe ich vor längerer Zeit mal diese Kräuter-Schmand-Fladen entdeckt, die ich nun endlich einmal ausprobiert habe. Im Grunde sind sie fast so wie der Mittelalterliche-Rahmfladen, nur der Belag ist etwas abgewandelt und man kann sich das Schnippeln sparen. Und ein klein wenig Abwechslung muss ja ab und zu auch mal sein. Dazu gab es eine große Schüssel Kräuterquark und einen Salat.

Das brauchst Du:

für den Teig:

300 g Weizenmehl Type 550
225 g Roggenvollkornmehl
3/4 Würfel Hefe
1/2 TL Zucker
225 ml lauwarmes Wasser
1 1/2 TL Salz
5 EL Rapsöl

für den Belag:

450 g Schmand
300 g Magerquark
3 Eier
75 g geriebener Parmesankäse
4 EL TK-8-Kräuter
Salz, Pfeffer

So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hineinbröckeln, mit dem Zucker und 50 ml lauwarmem Wasser glatt rühren. Abgedeckt 15 Minuten gehen lassen. Salz, Öl und 175 ml lauwarmes Wasser hinzufügen und 10 Minuten mit der Küchenmaschine auf kleinster Stufe kneten. Nochmals kurz mit den Händen kneten, dann abgedeckt etwa eine Stunde gehen lassen.

Für den Belag alle Zutaten gut miteinander verrühren. 

Teig nochmals kurz kneten, in 6 gleichgroße Stücke teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu ca. 0,5 cm dicken Fladen ausrollen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und die Ränder etwas einrollen und leicht nach oben drücken. Die Schmandmasse auf den Fladen verteilen. Im Backofen bei 220°C Ober- und Unterhitze auf der untersten Schiene etwas 25 Minuten backen.

Bon appétit!

Mittwoch, 20. September 2017

Calzone mit Spinat, Ricotta und Tomaten

Es ist wieder mal Zeit für ein herzhaftes Rezept. Am Wochenende gab es bei uns diese Calzone mit Spinat und Tomaten. Da die Tomatenzeit ja schon fast wieder vorbei ist, muss es noch schnell auf den Blog, sonst liegt es wieder ein Jahr in der Warteschleife. Natürlich kann man die Calzone auch ohne Tomaten machen, dann aber mehr Spinat nehmen, sonst ist es zu wenig Füllung. Schmeckt bestimmt auch gut mit ein paar Pilzen drin. Oder Feta-Käse.

Das brauchst Du:

für den Pizzateig:

600 g Weizenmehl Type 1050
1/2 Würfel frische Hefe
300 ml lauwarmes Wasser
4 EL Rapsöl
1 TL Salz

für die Füllung:

400 g TK-Blattspinat
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
400 g Ricotta
400 g Tomaten
100 g geriebener Emmentaler
 
So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hineinbröckeln und mit 50 ml lauwarmem Wasser verrühren. Zugedeckt 15 Minuten gehen lassen. Nach der Gehzeit Salz, Öl und restliches Wasser zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Diesen nochmal 30 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.

Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln, in Öl anschwitzen, mit einem Schuss Milch ablöschen und Blattspinat dazu geben. So lange köcheln lassen, bis der Spinat aufgetaut ist. Topf vom Herd nehmen, Ricotta einrühren. Tomaten klein würfeln und ebenfalls untermischen, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.

Teig auf bemehlter Arbeitsfläche gut durchkneten und in 6 gleichgroße Stücke teilen. Jeweils zu einem Fladen von ca. 22 cm Durchmesser ausrollen. Je 1/6 der Füllung auf einer Hälfte des Fladens verteilen, dabei einen 2-3 cm breiten Rand lassen. Auf diesen jeweils etwas geriebenen Emmentaler verteilen. Die nicht belegte Hälfte des Teiges darüberklappen. Ränder etwas zusammendrücken und Stück für Stück mit den Fingern einschlagen. Pizzataschen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und bei 220°C Ober- und Unterhitze ca. 30 Minuten goldbraun backen.

Bon appétit!

Dienstag, 28. März 2017

Spanakopita

Bei der Spanakopita handelt es sich um eine griechische Feta-Spinat-Torte, die man auch mit fertigem Filo- oder Blätterteig backen kann. Ich kann aber nur empfehlen, den Teig selber zu machen, da er wirklich schnell hergestellt ist und sich auch super ausrollen lässt.

Das brauchst Du:

für den Teig:

150 g Weizenmehl Type 550
150 g Weizenmehl Type 1050
4 EL Öl
1/4 TL Salz
2 Eier
etwas Wasser

für den Belag:

750 g TK-Blattspinat
1 Bund Lauchzwiebeln
2 EL Butter
Salz, Pfeffer
300 g Fetakäse
3 Eier

So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben und mit Öl, Salz und Eiern zu einem glatten Teig verkneten. Bei Bedarf etwas kaltes Wasser zufügen, bis ein geschmeidiger Teig entsteht, zu einer Kugel formen. Wasser in einem Topf aufkochen, ausgießen. Topf abtrocknen und Teig darunter 30 Minuten ruhen lassen.

Spinat auftauen lassen, gut ausdrücken und grob hacken. Lauchzwiebeln in Ringe schneiden und mit Spinat in heißer Butter anschmoren. Mit Salz und Pfeffer würzen, etwas abkühlen lassen. Fetakäse in kleine Würfel schneiden. Eier leicht verquirlen, zusammen mit dem Feta unter die Spinatmasse mengen.

Teig in 6 Portionen teilen und jeweils auf wenig Mehl zu sehr dünnen Kreisen (ca. 30 cm) aurollen. Die Hälfte der Teigplatten in eine gefettete Springform (26 cm) schichten, dabei jede Platte dünn mit Öl bestreichen. Den überstehenden Rand leicht hochbiegen. Spinatmasse daraufgeben. Mit den übrigen Teigplatten bedecken, dabei wieder jede Platte dünn mit Öl bestreichen und am Rand gut festdrücken.

Spanakopita bei 200°C Ober- und Unterhitze ca. 40 Minuten backen, nach 20 Minuten die Oberfläche nochmals mit Öl bepinseln.

Bon appétit!


Freitag, 30. September 2016

Pizza mit karamellisierten Zwiebeln, Feta und Rosmarin

Heute gibt es mal eine alternative zum klassischen Zwiebelkuchen. Die karamellisierten Zwiebeln sind echt lecker, sie schmecken auch so als Beilage. Das Rezept habe ich aus einer "Köstllich Vegetarisch" Zeitschrift und nicht viel abgeändert. Nur beim Teig bin ich meinen Pizzateig treu geblieben. Falls Ihr nur ein Blech braucht, Zutaten einfach halbieren.

Das brauchst Du:

für den Teig:

600 g Weizenmehl Type 1050
1/2 Würfel Hefe
1/2 TL Zucker
300 ml Wasser
4 EL Rapsöl
1 TL Salz

für den Belag:

1500 g Zwiebeln
10 Zweige Rosmarin
8 EL Rapsöl
5 EL Zucker
100 ml Balsamico-Essig weiß
500 g Feta
Salz, Pfeffer

So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hineinbröckeln, Zucker darüber streuen und mit 50 ml lauwarmem Wasser verrühren. Zugedeckt 15 Minuten gehen lassen. Nach der Gehzeit Salz, Öl und restliches Wasser zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Diesen nochmal 30 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.

Zwiebeln halbieren und in ca. 2 mm dicke Ringe schneiden. Rosmarin von den Stängeln zupfen. Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln, Rosmarin und Zucker darin ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze offen garen, dabei gelegentlich umrühren. Balsamico-Essig zugießen und noch ca. 10 Minuten weiter garen, bis der Essig vollständig verdunstet ist. Mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken.

Pizzateig noch mal durchkneten, in zwei Hälften teilen und jede Hälfte auf einem gefetteten Blech ausrollen. Zwiebeln darauf verteilen und mit grob zerbröseltem Feta bestreuen. Nacheinander bei 200°C auf der untersten Schiene etwa 15 - 20 Minuten backen.

Bon appétit!


Dienstag, 13. September 2016

Pikantes Fladenbrot

Heute gibt es mal eine Alternative zur normalen Pizza: belegtes Fladenbrot. Der Vorteil: man muss nicht warten, bis der Teig gegangen ist und kann gleich mit dem Belegen loslegen. Wie bei einer Pizza kann man alles nehmen, worauf man Lust hat und jeder kann seine Hälfte individuell belegen. Ist bei uns ja immer so eine Sache, da nicht alle alles essen. Außer den unten aufgeführten Zutaten gehen natürlich Tomaten, Fetakäse, Salami, Schinken...... Und je nachdem, wie viele Leute mitessen, einfach noch ein Fladenbrot dazu machen und die Mengen einfach nach Geschmack vergrößern. Bei uns hat ein Fladenbrot für 3 Personen gereicht.

Das brauchst Du:

1 Fladenbrot
2 Becher Schmand
Salz, Pfeffer
1 rote Paprikaschote
1 gelbe Paprikaschote
200 g braune Champignons
1 Zucchini
2 rote Zwiebeln
200 g geriebener Emmentaler

So geht's:

Fladenbrot quer durchschneiden. Schmand mit Salz und Pfeffer würzen und auf die Brothälften streichen. Gemüse kleinschneiden, die Brothälften damit bestreichen, den geriebenen Käse darüber verteilen. Im Backofen bei 200°C Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten backen, bis der Käse goldgelb ist.

Bon appétit!




Freitag, 12. August 2016

Pizza mit roten Linsen

Tomaten und Zucchini gibt es ja im Sommer genug. Wenn Ihr mal ein Rezept sucht, wo Ihr beides verwenden könnt und was mal etwas ausgefallener ist und dazu auch noch lecker schmeckt, kann ich Euch diese Pizza hier ans Herz legen.

Das brauchst Du:

für den Teig:

600 g Weizenmehl Type 1050
1/2 Würfel frische Hefe
300 ml lauwarmes Wasser
4 EL Rapsöl
1 TL Salz

für den Belag:

200 g rote Linsen
400 ml Gemüsebrühe
200 g rote Zwiebeln
250 g Zucchini
600 g Tomaten
250 g Feta
400 g passierte Tomaten
Salz, Pfeffer, Oregano

So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hineinbröckeln und mit 50 ml lauwarmem Wasser verrühren. Zugedeckt 15 Minuten gehen lassen. Nach der Gehzeit Salz, Öl und restliches Wasser zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Diesen nochmal 30 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.

Linsen in der Gemüsebrühe ca. 5 Minuten kochen, dann im geschlossenen Topf auf ausgeschalteter Herdplatte 5 Minuten ausquellen lassen. Zucchini und halbierte Zwiebeln in Scheiben schneiden, Tomaten und Feta in kleine Stücke schneiden.

Pizzateig noch mal durchkneten, in zwei Hälften teilen und jede Hälfte auf einem gefetteten Blech ausrollen. Passierte Tomaten mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen, auf dem Teig verstreichen. Linsen auf den Pizzen verteilen, mit Zucchini, Zwiebeln, Tomaten und Feta belegen, mit Salz und Pfeffer würzen. Nacheinander bei 200°C auf der untersten Schiene etwa 15-20 Minuten backen.

Bon appétit!

Dienstag, 26. Juli 2016

Spinat-Pizza

Oh weia, ich habe festgestellt, dass ich noch kein einziges Pizzarezept eingestellt habe. Flammkuchen und Quiches gibt es ja mittlerweile schon einige, aber eine ganz normale Pizza fehlt tatsächlich noch. Deshalb kommt hier eine Spinat-Pizza mit meinem Lieblingspizzateig. Der gelingt eigentlich immer und wird auch schön knusprig. Den Belag kann man ja dann nach Belieben variieren. Jetzt im Sommer mache ich gerne kleine Tomatenwürfel auf den Spinat. Das Rezept ist übrigens für 2 Bleche.

Das brauchst Du:

für den Teig:

600 g Weizenmehl Type 1050
1/2 Würfel frische Hefe
300 ml lauwarmes Wasser 
4 EL Rapsöl
1 TL Salz

für den Belag:

80 g Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Öl
750 g TK-Blattspinat
200 g Frischkäse (oder 250 g Ricotta)
400 g passierte Tomaten
Oregano
250 g Feta
(4 Tomaten)
200 g Emmentaler

So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hineinbröckeln und mit 50 ml lauwarmem Wasser verrühren. Zugedeckt 15 Minuten gehen lassen. Nach der Gehzeit Salz, Öl und restliches Wasser zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Diesen nochmal 30 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.

Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln, in Öl anschwitzen, mit einem Schuss Milch ablöschen und Blattspinat dazu geben. So lange köcheln lassen, bis der Spinat aufgetaut ist. Topf vom Herd nehmen, Frischkäse oder Ricotta einrühren und mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.

Pizzateig auf zwei Blechen ausrollen. Passierte Tomaten mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen und auf den Teig streichen. Spinat-Käse-Masse darauf verstreichen. Feta und Tomaten klein würfeln, darauf verteilen und mit geriebenem Emmentaler bestreuen.

Die Pizzen nacheinander bei 210°C Ober- und Unterhitze auf der untersten Schiene ca. 15 Minuten backen.

Bon appétit!

Dienstag, 29. März 2016

Mittelalterlicher Rahmfladen

Die Osterfeiertage sind vorbei und langsam beginnt wieder der normale Trott. Da wir über Ostern nicht da waren, musste ich mir mal keine Gedanken machen, was denn wieder auf den Tisch kommt. Einerseits ganz schön, aber jeden Tag Essen zu gehen ist mir persönlich doch ein bisschen viel. Und ehrlich gesagt: so eine schöne selbstgemachte Ostertorte hat mir doch ein bisschen gefehlt....

Jetzt müsste ich ja eigentlich ein schönes Kuchenrezept mitbringen, aber da mir heute die Zeit zum Backen gefehlt hat und da wir am Wochenende wirklich genug gegessen haben, gibt es etwas Herzhaftes. Die beiden Fladen reichen für 4 Personen.

Das brauchst Du:
 
1 Würfel Hefe
200 g Weizenmehl Typ 550
500 g Roggenvollkornmehl
2 TL Salz
6 EL Rapsöl
600 g Crème fraîche
2 Bund Lauchzwiebeln
3 rote Zwiebeln
Speckwürfel (optional)

So geht's:

Mehle in eine Schüssel sieben, Salz untermischen, in die Mitte eine Mulde drücken. Hefe hinein bröckeln, mit 100 ml lauwarmem Wasser glattrühren und zugedeckt etwas 15 Minuten gehen lassen. Öl und 250 ml lauwarmes Wasser zugeben und auf kleinster Stufe mit dem Knethaken der Küchenmaschine etwa 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt etwas 1 Stunde gehen lassen.

Zwiebeln vierteln und in dünne Streifen schneiden. Lauchzwiebeln putzen und in dünne Ringe schneiden. Crème fraîche mit Salz und Pfeffer würzen.

Teig in zwei Hälften teilen, jede Hälfte oval ca. 0,5 cm dick ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit je der Hälfte Crème fraîche bestreichen und mit Zwiebelstreifen und Speckwürfeln bestreuen. Jeden Fladen bei 200°C Ober- und Unterhitze etwa 25 Minuten auf unterster Schiene backen, erst danach mit Lauchzwiebeln bestreuen.

Bon appétit!