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Sonntag, 23. April 2023

South African muesli rusks

Auf unserer Reise durch Südafrika haben wir "Rusks" für uns entdeckt. Es handelt sich hierbei um einen Trockenbiskuit,  der in den Kaffee oder Tee getunkt wird und den es in unterschiedlichen Zusammensetzungen gibt. Mir haben besonders die Muesli Rusks geschmeckt und kaum wieder zu Hause habe ich sie leicht abgewandelt nach einem Rezept nachgebacken. Sind lecker geworden. Jetzt muss ich mich nur noch an Ginger Buiscuits probieren, die ich dort auch entdeckt habe.
 
Das brauchst Du:

500 g Weizenmehl Type 1050
1/2 TL Weinsteinbackpulver
1 TL Salz
120 g Haferflocken
125 g brauner Zucker
125 g Zucker
1 TL Zimt
125 g Rosinen (evtl. etwas klein schneiden)
50 g Sonnenblumenkerne
50 g Cashewkerne
50 g Walnusskerne
60 g Leinsamen geschrotet
125 g Butter
2 Eier
250 ml Buttermilch
70 g Rapsöl
 
So geht's:
 
Mehl mit Backpulver mischen, in eine Schüssel sieben, mit Salz, Haferflocken, Zucker, Zimt, Rosinen, Sonnenblumenkernen, gehackten Cashew- und Walnusskernen und Leinsamen mischen.
 
Butter mit den Eiern verrühren, Buttermilch und Rapsöl hinzu geben und gut unterrühren. Die Buttermischung auf die trockenen Zutaten geben und solange unterheben, bis eine homogene Masse entsteht. Teig in eine gefettete Form geben (bei mir eine Form mit 25 x 38 cm) und bei 180°C Ober- und Unterhitze etwa 45 Minuten backen (nach 20 Minuten Backzeit den Teig abdecken). Den fertigen Kuchen herausnehmen und auskühlen lassen.

Den kalten Kuchen nun in mundgerechte Stücke schneiden. Diese auf ein Backblech geben und bei 100°C Ober- und Unterhitze 5-6 Stunden trocknen lassen (dabei einmal wenden).

Bon appétit!

Sonntag, 28. November 2021

Nussecken Mini mit Haselnüssen und Mandeln

Und schon ist wieder der 1. Advent. Wahnsinn, wie schnell so ein Jahr immer vergeht. Das Wetter ist heute passend kalt und trüb, heute morgen beim Aufstehen gab es sogar etwas "Puderzucker" auf den Dächern. Nachher wird der Stollen angeschnitten, der tatsächlich schon seit drei Wochen durchzieht und auf seinen großen Moment wartet. Auch die ersten Weihnachtsplätzchen sin schon in den Dosen eingelagert. Darunter auch diese Nussecken. Aus Zeitmangel habe ich sie einfach mit geschmolzener Kuvertüre verziert und dann klein geschnitten. Natürlich könnt Ihr sie auch in größere Dreiecke schneiden und dann die Ecken in die Kuvertüre eintauchen.

Habt einen schönen 1. Advent!

Das brauchst Du:

150 g Weizenmehl Type 1050
150 g Weizenmehl Type 550
1 TL Weinsteinbackpulver
100 g Zucker
1 Vanillinzucker
2 Eier
130 g Butter
200 g Aprikosenmarmelade
200 g Butter
200 g Zucker
2 Vanillinzucker
4 EL Wasser
150 g gemahlene Haselnüsse
50 g gehackte Haselnüsse
150 g gemahlene Mandeln
50 g gehackte Mandeln
100 g Zartbitterkuvertüre

So geht's:

Mehl mit Backpulver mischen, in eine Schüssel sieben. Zucker, Vanillinzucker, Eier und Butter hinzufügen und zunächst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Auf einem gefetteten Backblech ausrollen und mit Aprikosenmarmelade bestreichen.

Für den Belag Butter zerlassen, mit Zucker, Vanillinzucker und Wasser vermengen. Gemahlene und gehackte Nüsse unterrühren. Masse gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Die Nussecken bei 175°C Ober- und Unterhitze ca. 45 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Kuvertüre über heißem Wasserbad schmelzen, Nussplatte damit verzieren, fest werden lassen. Teigplatte erst in Vierecke, dann in Dreiecke schneiden.

Bon appétit!

Samstag, 12. Dezember 2020

Nussecken Mini mit Macadamianüssen und Cashewkernen

Die meisten Nussecken kennt man ja mit Haselnüssen, Mandeln und Zartbitterschokolade. Hier habe ich mal eine Variante mit anderen Nusssorten und weißer Kuvertüre. Auch sehr lecker. Ihr könnt die Nussecken natürlich auch wie gewohnt in die Kuvertüre eintauchen. Ich habe hier die schnellere Version gewählt und sie einfach mit der Kuvertüre besprenkelt.

Das brauchst Du:

150 g Weizenmehl Type 1050
150 g Weizenmehl Type 550
1 TL Weinsteinbackpulver
100 g Zucker
1 Vanillezucker
2 Eier
130 g Butter
 200 g Aprikosenmarmelade
250 g gesalzene Macadamianüsse
200 g Cashewkerne
100 g Mandeln
180 g Butter
2 EL Agavendicksaft
100 g Rohrohrzucker
1 Bourbon-Vanillezucker
100 g weiße Kuvertüre

So geht's:

Mehl mit Backpulver mischen, in eine Schüssel sieben. Zucker, Vanillezucker, Eier und Butter hinzufügen und zunächst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Auf einem gefetteten Backblech ausrollen und mit Aprikosenmarmelade bestreichen.

Macadamianüsse, Cashewkerne und Mandeln grob hacken. Butter in Topf zerlassen, mit Zucker, Vanillezucker und Agavendicksaft vermengen. Gehackte Nüsse unterrühren. Masse gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Die Nussecken bei 175°C Ober- und Unterhitze ca. 45 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Kuvertüre über heißem Wasserbad schmelzen, Nussplatte damit verzieren, fest werden lassen. Teigplatte erst in Vierecke, dann in Dreiecke schneiden.

Bon appétit!
 

Montag, 13. April 2020

Zitronen-Joghurt-Küchlein

Da wir bis gestern eher sommerliche Temperaturen hatten, gab es bei uns diese erfrischenden Zitronen-Joghurt Küchlein. Sie schmecken uns bestimmt auch heute noch bei dem etwas abgekühlten Wetter und nach einer kurzen Pause soll es ja auch wieder wärmer werden. Ich habe sie in einer speziellen Form für kleine Küchlein gebacken, aber Ihr könnt sie natürlich auch in einer etwas größeren Form backen. Dann müssen sie nur etwas länger im Ofen bleiben. Einfach die Stäbchenprobe machen.

Das brauchst Du:

130 g Butter
90 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
1 EL Licor 43
200 g Weizenmehl Type 1050
1 TL Weinsteinbackpulver
80 g Vollmilchjoghurt
Schale und Saft von 1 Bio-Zitrone
Puderzucker zum Bestäuben

So geht's:

Butter, Zucker und Salz cremig rühren. Eier und Licor 43 gründlich unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen, über die Eier-Butter-Mischung sieben und zusammen mit Joghurt, Zitronensaft und Zitronenschale unterrühren.

Teig in die Förmchen füllen und bei 180°C Ober- und Unterhitze ca. 20-30 Minuten (je nach Größe der Förmchen) backen. Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestäuben.

Bon appétit!

Samstag, 26. Januar 2019

Schmand-Kekse mit Mandeln

Heute vor drei Jahren habe ich mein erstes Rezept online gestellt. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Beim ersten Geburtstag hatte ich geschrieben, dass noch nicht alles so ist, wie ich es gerne hätte. In den zwei Jahren, die inzwischen vergangen sind, bin ich leider immer noch nicht dazu gekommen, etwas zu ändern, da immer so viele andere Sachen anstehen. Immerhin bin ich aber schon bei Rezept Nr. 304 angelangt und kann meinen blog auch dazu benutzen, wenn ich mal was suche, was ich mal wieder kochen oder backen könnte. Also, erstes Ziel schon mal erreicht......

Das brauchst Du:

200 g Schmand
1 Ei
140 g Zucker
20 g Butter
350 g Weizenmehl Type 550
3 TL Weinsteinbackpulver
50 g gehackte Mandeln

So geht's:

Schmand mit Ei verrühren, Zucker hinzugeben und gut unterrühren, dann die Butter. Mehl mit Backpulver mischen, über die Schmandmasse sieben, Mandeln dazu geben und mit den Knethaken des Handrührgerätes unterkneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Teig für ca. eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Aus dem Teig kleine Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bei 180°C Ober- und Unterhitze in etwa 8-10 Minuten hellbraun backen. Die noch heißen Kekse in Puderzucker wälzen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Bon appétit!

Mittwoch, 2. Mai 2018

Müslikugeln

Ich hätte zwar noch ein paar Bärlauchrezepte anzubieten, aber da er bei uns leider schon anfängt zu blühen, müssen diese bis zum nächsten Jahr warten. Ein bisschen Abwechslung muss hier ja auch sein, deshalb gibt es heute mal ein Rezept für diese leckeren und gesunden Müslikugeln, die man schwupps mal zwischendurch in den Mund stecken kann, ohne ein allzu schlechtes Gewissen zu haben. Lasst sie Euch schmecken!

Das brauchst Du:

50 g ganze Haselnüsse
50 g ganze Mandeln
250 g Haferflocken
250 ml warme Milch
75 g gemahlene Haselnüsse
75 g gemahlene Mandeln
75 g Rosinen
1 EL Agavendicksaft
1 EL Leinsamen

So geht's:

Haselnüsse und Mandeln grob hacken, mit allen anderen Zutaten in einer Schüssel gut miteinander vermischen und etwa 45 Minuten quellen lassen. Mit einem Esslöffel kleine Portionen vom Teig abstechen und zu Kugeln formen. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und bei 200°C Ober- und Unterhitze etwa 25 Minuten backen.

Bon appétit!


Mittwoch, 18. April 2018

Ingwer-Kekse

Mal eine kleine Abwechslung zu den Bärlauch-Rezepten, obwohl ich noch ein paar hätte... Aber die Saison ist ja noch nicht vorbei. Diese Kekse sind schnell gebacken, man muss aber Ingwer mögen, was ja nicht jedermanns Sache ist. Am liebsten esse ich immer noch ein paar kandierte Ingwerstangen dazu. Probiert es einfach mal aus.

Das brauchst Du:

30 g kandierter Ingwer
250 g Weizenmehl Type 1050
1 TL Weinsteinbackpulver
40 g Rohrohrzucker
40 g Zucker
1 TL Ingwerpulver
100 g Butter
1 Ei (M)

So geht's:

Kandierten Ingwer klein würfeln. Mehl mit Backpulver mischen und in eine Schüssel sieben. Restliche Zutaten zugeben und alles zügig mit den Händen zu einem Mürbeteig kneten.

Jeweils eine esslöffelgroße Menge Teig abnehmen, mit den Händen zu einer Kugel formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Teigkugeln mit dem Boden eines Glases auf ca. 8 mm flach drücken.

Ingwerkekse im Ofen bei 180°C Ober- und Unterhitze ca. 10-12 Minuten backen.

Bon appétit!

Donnerstag, 8. Februar 2018

Kekse mit Bananen, Haferflocken und Nüssen

Kekse gehen doch das ganze Jahr über, dazu muss ja nicht Weihnachten sein. Obwohl man bei dem Winterwetter schon fast an Weihnachten denken könnte. Aber zum Glück werden die Tage ja schon wieder länger und wir steuern langsam auf den Frühling zu. Mit den gesunden Zutaten muss bei diesen Keksen nicht ein allzu schlechtes Gewissen haben, wenn man ab und zu mal einen vernascht.

Das brauchst Du:

250 g Butter
150 g brauner Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
200 g Weizenmehl Type 1050
1 TL Weinsteinbackpulver
100 g Pecannüsse
100 g Mandeln
100 g Bananen
200 g zarte Haferflocken

So geht's:

Butter mit Zucker und Salz cremig rühren, nach und nach die Eier unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen, auf die Buttermasse sieben und unterrühren. Pecannüsse und Mandeln grob hacken. Bananen mit einer Gabel fein zerdrücken, zusammen mit den Haferflocken und den Nüssen untermengen. Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und bei 180°C Ober- und Unterhitze 12-15 Mintuten goldbraun backen.

Bon appétit!

Dienstag, 12. Dezember 2017

Lussekatter "Luciakatzen"

Heute wird in Schweden das Luciafest gefeiert. Zur Zeit des Gregorianischen Kalenders war der 13. Dezember übrigens der kürzeste Tag des Jahres. Zum Luciafest in Schweden werden traditionell "Lussekatter" gebacken, die ihre gelbe Farbe durch den Safran erhalten. Wir sind übrigens mal durch ein Felix-Buch auf diese Tradtion aufmerksam geworden und seitdem backen auch wir jedes Jahr unsere Lussekatter zum 13. Dezember.

Das brauchst Du:

300 g Weizenmehl Type 550
250 g Weizenmehl Type 1050
30 g Hefe
250 ml Milch
100 g Zucker
100 g Butter
1 Ei
1/2 TL Salz
1/4 TL gemahlenen Safran
50 g gehackte Mandeln
1 Eigelb
1 EL Sahne
Rosinen zum Verzieren

So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hineinbröckeln, 1 TL Zucker dazugeben und mit 50 ml lauwarmer Milch zu einem glatten Vorteig verrühren. Abgedeckt 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Zucker, flüssige Butter, Ei, Salz, Safran, Mandeln und restliche Milch zu dem Vorteig geben und mit der Küchenmaschine auf kleinster Stufe 6 Minuten kneten, dann noch 2 Minuten auf höherer Stufe. Teig nochmals abgedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Teig nochmals gut durchkneten und in 15 Stücke teilen. Aus jedem Stück eine 16-20 cm lange Rolle formen und diese von den Enden her so einrollen, dass ein S-förmiges Brötchen entsteht. Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Eigelb mit Sahne verquirlen, Lussekatter damit bestreichen und je zwei Rosinen in ein Brötchen stecken. Lussekatter bei 180°C Ober- und Unterhitze ca. 20-25 Minuten backen.

Bon appétit!

Dienstag, 21. November 2017

Traumstückchen

Diese kleinen leckeren Kekse haben in 2013 einen regelrechten Hype unter einigen Bloggern ausgelöst. Irgendwann etwas später habe ich sie dann auch entdeckt und musste sie einfach nachbacken. Da keine weihnachtlichen Gewürze verwendet werden, kann man sie das ganze Jahr über backen. Sie eignen sich auch prima zum Verschenken und bisher waren alle begeistert. Wenn Ihr die Geschichte dazu erfahren wollt, klickt hier: samtundsahne.blogspot.de.

Das brauchst Du:

500 g Weizenmehl Type 550
5 Eigelb
250 g Butter
2 Vanillinzucker
150 g Zucker
etwas geriebene Tonkabohne
Puderzucker

So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, alle anderen Zutaten (bis auf den Puderzucker) hinzugeben, zu einem Mürbeteig verkneten und ein paar Minuten kühl stellen. Jeweils etwas vom kühlen Teig abtrennen und zu einer fingerdicken Rolle ausrollen. Davon ca. 1 cm lange Stücke abschneiden und auf ein Backblech legen. Bei 180°C ca. 10-15 Minuten goldbraun backen.

Auf einem Kuchengitter etwas auskühlen lassen, anschließend lauwarm (!!!) in eine Schüssel mit Puderzucker umfüllen und vorsichtig schütteln, bis die Kekse rundum bedeckt sind.

Bon appétit!


Mittwoch, 8. November 2017

Birnen-Küchlein mit Walnüssen

Oben in der Küche wartet der Hefeteig auf seine Weiterverarbeitung. Da er noch ein bisschen Zeit braucht, nutze ich diese und stelle mal schnell das Rezept für die kleinen Küchlein, die mit Birnen und Walnüssen verfeinert sind, online. Der Teig ist schnell zusammengerührt und die Küchlein halten sich ein paar Tage frisch. Genau richtig für den Kuchenhunger zwischendurch.

Das brauchst Du:

1 große Birne
2 EL Birnenschnaps
100 g Walnusskerne
60 g Butter
4 Eier (M)
1 Prise Salz
100 g Zucker
1 Vanillinzucker
125 g Weizenmehl Type 1050
1 TL Weinsteinbackpulver

So geht's:

Birne schälen, in kleine Würfel schneiden und mit dem Birnenschnaps mischen. Walnüsse fein hacken.

Butter schmelzen und lauwarm abkühlen lassen. Eier trennen, Eiweiße mit Salz zu steifem Schnee schlagen. Zucker nach und nach einrieseln lassen, Eigelbe nach und nach unterrühren. Butter ebenfalls unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen, darübersieben und mit den Birnenstückchen und Walnüssen locker unter den Teig heben.

Teig in Förmchen verteilen und die Küchlein bei 180°C Ober- und Unterhitze etwas 25 Minuten backen.

Bon appétit!

Mittwoch, 28. Juni 2017

Erdbeer-Rhabarber-Gugel mit weißer Schokolade

Mit diesen süßen Gugel verabschiede ich mich in den Urlaub. Dieses Jahr geht es für knapp 3 Wochen nach Frankreich zum Baden, Fahrrad fahren, wandern, Städte besichtigen. Es ist also für jeden etwas dabei und es dürfte keine Langeweile aufkommen.

Die Gugel habe ich übrigens schon vor ein paar Tagen gebacken, da man Rhabarber ja nur bis zum 24. Juni ernten soll, damit sich die Pflanze für das nächste Jahr erholen kann. Damit ich aber nächstes Jahr wieder daran erinnert werde, wollte ich sie noch schnell einstellen.

Ich wünsche allen einen schönen Sommer / Urlaub und wir sehen uns nach dem Urlaub wieder.

Das brauchst Du:

60 g Butter
60 g Zucker
etwas Vanillepulver
2 Eier (M)
50 g Weizenmehl Type 550
100 g Weizenmehl Type 1050
1 1/2 TL Weinsteinbackpulver
100 ml Buttermilch
50 g Rhabarber
100 g Erdbeeren
150 g weiße Kuvertüre

So geht's:

Butter, Zucker und Vanillepulver cremig schlagen. Nach und nach die Eier zugeben und gut unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen, auf die Eiermasse sieben und zusammen mit der Buttermilch kurz unterrühren.

Rhabarber und Erdbeeren sehr klein würfeln, Kuvertüre klein hacken. Vorsichtig unter den Teig heben. Teig in Förmchen geben (Gugel oder Muffin) und bei 180°C Ober- und Unterhitze etwa 20 Minuten backen.

Bon appétit!

Donnerstag, 8. Juni 2017

Kleine Käsekuchen mit Erdbeeren und Pistazien

So, endlich haben die Erdbeeren auch bei uns Einzug gehalten und den Sommer eingeläutet. Ich bin immer ein bisschen spät dran mit den Erdbeeren, da ich sie meist erst dann kaufe, wenn man sie auch auf dem Feld pflücken kann. Dieses Ereignis steht Morgen an, wenn das Wetter mitspielt. Heute gibt es erst mal ein schnelles, sommerliches Kuchenrezept.

Das brauchst Du:

500 g Schichtkäse 
125 g Butter
50 g Mascobado-Zucker
100 g Rohrohrzucker
3 Eier
125 ml Sahne
1 Päckchen Vanillepudding
2 EL Grieß
1/2 Zitrone (Saft und Schale)
280 g Erdbeeren
50 g Pistazien (geschält)

So geht's:

Schichtkäse gut abtropfen lassen. 

Butter mit Zuckern und Eiern schaumig rühren. Schichtkäse, Sahne, Vanillepuddingpulver, Grieß sowie Saft und abgeriebene Schale der Zitrone unterrühren.

Erdbeeren klein schneiden und 200 g vorsichtig unter den Teig heben. Pistazien hacken. Den Teig in kleine Kuchen- oder Muffinförmchen füllen, mit den restlichen Erdbeeren sowie den gehackten Pistazien bestreuen und bei 180°C Ober- und Unterhitze ca. 30 Minuten backen.

Den Ofen ausschalten, einen Kochlöffel in die Tür stecken, damit sie offen bleibt und die Küchlein noch 30 Minuten darin stehen lassen.

Bon appétit!

Freitag, 7. April 2017

Osterzopf mit Rosinen und Mandeln

Dieses Jahr wollte ich nicht auf meinen Osterzopf verzichten. Letztes Jahr waren wir ja nicht da und ich habe ihn beim Ostersonntags-Frühstück schmerzlich vermisst. Seit ich denken kann, gab es zu Ostern immer einen Zopf und morgens gab es die ersten bunt gefärbten Eier dazu. Da wir auch dieses Jahr wieder nicht da sind, habe ich ihn schon jetzt gebacken und eingefroren, damit ich ihn dann mitnehmen kann. Falls ich nächste Woche keine Zeit zum Backen habe. Deshalb habe ich dieses Jahr auch mehrere kleine Zöpfe gebacken anstatt einem großen.

Ich hatte noch ein weiteres Problem: seit einer Woche geht unsere Heizung nicht. Hefeteig mag es aber warm, damit er schön aufgeht. Ich habe ihn diesmal einfach über einem heißen Wasserbad gehen lassen, was super funktioniert hat: einfach Wasser in einem Topf auf 40°C erwärmen, die Teigschüssel darüberstellen (nicht ins Wasser!) und die Herdplatte auf die kleinste Stufe stellen.

Das brauchst Du:

250 g Weizenmehl Type 550
250 g Weizenmehl Type 1050
1 Prise Salz
30 frische Hefe
60 g Zucker
250 ml lauwarme Milch
60 g Butter
1 Ei
100 g Rosinen
100 g gehackte Mandeln
1 Eigelb
2 EL Sahne

So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, Salz untermischen. In die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hineinbröckeln, 1/2 EL Zucker darüberstreuen und mit 50 ml lauwarmer Milch zu einem Vorteig verrühren. Abgedeckt an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.

Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Mit restlichem Zucker, restlicher Milch, Ei, Rosinen und Mandeln zum Vorteig geben. 5 Minuten auf kleinster Stufe durchkneten, dann noch 2 Minuten auf einer höheren Stufe. Abgedeckt an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.

Teig noch einmal kräftig durchkneten, evtl. etwas Mehl zugeben, bis er nicht mehr an den Händen klebt. Teig in drei Teile teilen, diese zu Rollen formen und einen Zopf daraus flechten (man kann natürlich auch mehrere kleine Zöpfe backen). Auf ein Backblech legen und nochmals 10 Minuten gehen lassen.

Eigelb mit Sahne verquirlen und Zopf damit bestreichen. Im Backofen bei 175°C Ober- und Unterhitze etwa 35 Minuten backen.

Bon appétit!

Sonntag, 11. Dezember 2016

Stollen-Konfekt

Noch knapp zwei Wochen bis Weihnachten - genau so lange brauchen das Stollen-Konfekt, um durchzuziehen. Also wenn Ihr Euch beeilt, könnt Ihr es Weihnachten genießen (es schmeckt übrigens auch schon vorher, so dass Ihr es noch in aller Ruhe backen könnt).

Das brauchst Du:

250 g Rosinen
75 g gehackte Mandeln
40 ml Rum

550 g Weizenmehl Type 550
1 Würfel Hefe
50 g Zucker
2 TL Zimt
125 ml Milch

200 g Butter 
125 g Puderzucker

25 g Puderzucker
25 g gehackte Mandeln
2 EL Amaretto

zum Bestreichen:

300 g Butter
300 g Puderzucker

So geht's:

Rosinen und Mandeln mit Rum begießen und über Nacht durchziehen lassen.

Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hineinbröckeln, mit 1 TL Zucker und lauwarmer Milch zu einem Vorteig verrühren. Diesen 15 Minuten gehen lassen.

Butter mit Puderzucker cremig rühren. Mandeln mit Puderzucker und Amaretto im Blitzhacker zu einer cremigen Masse verrühren und ebenfalls unterrühren.

Zucker, Zimt, Buttermasse und Rosinen zum Vorteig geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Noch einmal etwa 30 Minuten gehen lassen. Dann den Teig zu etwa fingerdicken Rollen formen und immer 2 cm lange Stücke davon abschneiden. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und noch mal 10 Minuten gehen lassen. Konfekt bei 180°C Ober- und Unterhitze etwa 15 Minuten backen.

Butter schmelzen. Konfekt noch heiß in der flüssigen Butter tränken, dann in Puderzucker wälzen. In einer gut verschließbaren Dose etwa 2 Wochen durchziehen lassen.

Bon appétit!


Donnerstag, 24. November 2016

Apfel-Quark-Taler mit Streuseln

Bevor es hier mit der Weihnachtsbäckerei losgeht, noch schnell ein Rezept für diese leckeren Apfel-Quark-Taler. Das Rezept ist fast genauso wie bei den Quarktaschen mit Pflaumen, nur dass hier noch Streusel darauf kommen und dass die Quarkfüllung auf den Talern etwas mehr ist. Die Streusel sind hir großzügig bemessen. Ich habe die übriggebliebenen Streusel einfach direkt in den ausgeschalteten Ofen gegeben und sie dann als Topping für einen Joghurt genommen.

Das brauchst Du:

für den Teig:

200 g Weizenmehl Type 1050
100 g Weizenmehl Type 550
2 TL Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
80 g Zucker
1 Vanillinzucker
150 g Quark
4 EL Milch
6 EL Öl

für den Belag:

250 g Schichtkäse
1 Ei
80 g Rohrohrzucker
2 EL Vanillepuddingpulver
50 g gehackte Mandeln
2 Äpfel

für die Streusel:

120 g Weizenmehl Type 1050
80 g Rohrzucker
100 g Butter
60 g Haferflocken

So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, restliche Zutaten hinzugeben und zunächst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Schichtkäse mit Ei, Zucker, Vanilleextrakt und Speisestärke verrühren. Mandeln unterheben. Äpfel klein würfeln.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen, nochmals durchkneten, eine Rolle formen und diese in 16 Stücke Teilen. Diese zu Talern formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Quarkmasse darauf verteilen, dann mit Apfelstückchen belegen.

Für die Streusel Butter mit Zucker schaumig rühren, Mehl und Haferflocken unterrühren und zu Streuseln verarbeiten, über die Äpfel streuen. Die Taler bei 200°C Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten backen.

Bon appétit!

Freitag, 14. Oktober 2016

Brioche mit weißer Schokolade

Braucht Ihr noch eine Idee für das Sonntags-Frühstück?  Dann probiert doch mal diese leckeren Brioches mit weißen Schokoladen-Stückchen aus. Ich habe jeweils drei kleine Kugeln in eine Muffinform gesetzt und dazu noch eine etwas größere Brioche gebacken. Wenn Ihr eine größere Backform benutzt, müsst Ihr nur daran denken, dass diese dann etwas länger im Ofen bleiben muss.

Das brauchst Du:

300 g Weizenmehl Type 1050
200 g Weizenmehl Type 550
1 Würfel Hefe
80 g Zucker
220 ml Milch
1/2 TL Salz
80 g weiche Butter
1 Eigelb
100 g weiße Kuvertüre, gehackt
2 EL Sahne
Mandelblättchen

So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, Mulde hineindrücken, Hefe hinein bröckeln, mit 1 EL Zucker und
100 ml lauwarmer Milch verrühren. Zugedeckt 15 Minuten gehen lassen. Restliche Zutaten (bis auf Sahne und Mandelblättchen) zugeben und den Teig auf niedrigster Stufe 8-10 Minuten kneten lassen. Zugedeckt nochmals etwa eine Stunde gehen lassen.

Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche gleiten lassen und vorsichtig kleine Stücke abtrennen. Diese zu kleinen Kugeln formen (dabei so wenig wie möglich kneten) und jeweils drei Stück vorsichtig in eine Muffinform setzen. Mit Sahne bepinseln und mit Mandelblättchen bestreuen. Bei 150°C Ober- und Unterhitze etwa 25 Minuten backen. Kurz auskühlen lassen, dann aus der Form lösen. Ihr könnt die Brioche auch in einer anderen Form backen, wichtig ist nur, dass der Teig nach dem Gehen nicht mehr geknetet wird.

Bon appétit!


Sonntag, 2. Oktober 2016

Rugelach mit Nougat-Haselnuss-Füllung

Bei Rugelach handelt es sich um ein jüdisches Gebäck. Ich habe sie bei küchengötter.de gefunden und musste sie unbedingt einmal ausprobieren, da die Füllung mit Nougat und Haselnusskernen ist, was sich ziemlich lecker angehört hat. Außerdem kommt in den Teig noch Frischkäse hinein. Also nichts für die schlanke Linie, aber da sie so klein sind, kann man getrost mal eins oder auch zwei probieren, denn sie sind so lecker wie sie sich angehört haben.

Das brauchst Du:

für den Teig:

125 g weiche Butter
50 g Doppelrahmfrischkäse
50 g saure Sahne
1 Eigelb
160 g Mehl Type 1050
40 g Zucker
1 Msp. Salz
1 Msp. Backpulver

für die Füllung:

60 g gehackte Haselnusskerne
2 EL Zucker
80 g Nuss-Nougat

außerdem:

1 Ei
1 EL Milch
Puderzucker

So geht's:

Butter cremig rühren, Frischkäse unterrühen. Saure Sahne mit Eigelb verquirlen, zur Buttermischung geben und verrühren. Mehl mit Zucker, Salz und Backpulver mischen, portionsweise auf die Buttermasse sieben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Teig halbieren, jede Hälfte zu einer Kugel formen und flach drücken. In Frischhaltefolie wickeln und über Nacht kühl stellen. Nougat in den Kühlschrank stellen.

Nüsse in einer beschichteten Pfanne goldbraun anrösten, herausnehmen und abkühlen lassen. 2 EL beiseite stellen, den Rest im Mixer mit dem Zucker fein mahlen. Nougat aus dem Kühlschrank nehmen und fein hacken.

Jede Teigportion auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis von etwa 30 cm Ø ausrollen. Rand rundherum glatt abschneiden (ich habe den Boden einer Springform als Schablone genutzt). Jeweils die Hälfte der Haselnuss-Zucker-Mischung auf jeden Teigkreis streuen und mit der Hälfte des Nougats belegen.


Jeden Teigkreis nun in 8 Tortenstücke schneiden und jeweils von der breiten Seite her aufrollen.


Ei mit Milch verquirlen und die Hörnchen damit bestreichen. Mit den beiseitegestellten Nüssen bestreuen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Bei 180°C Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten goldbraun backen. Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen.

Bon appétit!

Montag, 26. September 2016

Quarktaschen mit Pflaumen

Letzte Woche habe ich mich mal an gefüllten Quarktaschen versucht. Ich wollte aber nicht die normalen Quarktaschen backen, die man übereinander schlägt, sondern habe Plätzchen ausgestochen und diese dann gefüllt. Sahen mal ein bisschen anders aus, obwohl ich denke, dass man bei den richtigen Quarktaschen mehr Füllung reinmachen kann. Geschmeckt haben sie aber trotzdem.

Das brauchst Du:

für den Teig:

200 g Weizenmehl Type 1050
100 g Weizenmehl Type 550
2 TL Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
80 g Zucker
1 Vanillinzucker
150 g Quark
4 EL Milch
6 EL Öl

für die Füllung:

250 g Schichtkäse
1 Ei
80 g Rohrohrzucker
etwas Vanilleextrakt
2 EL Speisestärke
3-4 Pflaumen

So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, restliche Zutaten hinzugeben und zunächst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Schichtkäse mit Ei, Zucker, Vanilleextrakt und Speisestärke verrühren. Pflaumen klein würfeln.

Teig ausrollen und Plätzchen ausstechen. Ich habe zwei verschiedene Größen ausgestochen und die Quarkmasse auf das kleinere Plätzchen verteilt (etwa 1 EL), dann das größere darübergelegt.

Wenn Ihr herkömmliche Teigtaschen backen wollt: Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Platte von ca. 40 x 40 cm ausrollen, diese in 9 Quadrate schneiden. In die Mitte jedes Quadrates etwa 2 EL der Quarkmasse geben und mit den Pflaumen belegen. Ecken mit etwas Sahne bestreichen, hochziehen, übereinander schlagen und gut festdrücken.

Bei 200°C Ober- und Unterhitze etwa 20 Minuten backen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Bon appétit!


Montag, 18. Juli 2016

Knusper-Plätzchen

Wow, dies ist tatsächlich schon mein 100. Post! Und ich habe immer noch sooooo viele Rezepte, die sich noch in meinen Ordnern, Heften, Büchern und Schubladen tummeln und darauf warten, hier eingetragen zu werden. Ein Ende ist also noch lange nicht in Sicht.

Auf Platz 100 hat es ein Plätzchen-Rezept geschafft, das zu unseren Lieblingen gehört und nichts mit Weihnachten zu tun hat. Wenn Ihr nicht ganz so viele machen wollt, nehmt einfach die Hälfte der Zutaten, aber Ihr werdet sehen, sie sind ruckzuck aufgefuttert.

Ergibt etwa 70 Stück

Das brauchst Du:

150 g getrocknete Aprikosen
250 g Butter
200 g Rohrohrzucker
2 Eier
1 Prise Salz
130 g Weizenmehl Typ 1050
1 TL Backpulver
200 g Sonnenblumenkerne
200 g Kölln Haferfleks

So geht's:

Aprikosen in kleine Stücke schneiden. Butter, Zucker, Eier und Salz schaumig schlagen. Mehl mit Backpulver vermischen, über die Buttermasse sieben und unterrühren. Sonnenblumenkerne, Haferfleks und Aprikosen mischen und unter den Teig rühren. Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und bei 180°C Ober- und Unterhitze (Umluft 160°C) etwa 12-15 Minuten backen. 

Bon appétit!