Mittwoch, 25. November 2020

Graupen-Gemüse-Eintopf

Eine Essenszubereitung ganz nach meinem Geschmack: erst ein bisschen Gemüse schnippeln, dieses kurz anschwitzen und dann kocht es einfach eine zeitlang vor sich hin. Und bei dem nasskalten Wetter schmeckt so ein Eintopf noch mal so gut. Wem die Suppe zu dick ist, einfach noch ein bisschen Gemüsebrühe dazugeben.
 
Das brauchst Du:
 
1 Zwiebel
1 Stange Lauch
300 g Möhren
1/2 Knollensellerie
2 EL Rapsöl
200 g Perlgraupen mittelgrob
2 l Gemüsebrühe
1/2 Bund Petersilie
1/2 Bund Schnittlauch
Salz, Pfeffer

So geht's:

Zwiebel fein würfeln. Lauch in Ringe, Möhren und Knollensellerie in Würfel schneiden. Öl in einem großen Topf erhitzen, Graupen, Zwiebeln und Gemüsewürfel dazugeben und bei mittlerer Hitze 2 Minuten andünsten. Gemüsebrühe angießen, aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze ca. 35 Minuten köcheln lassen. Petersilie und Schnittlauch fein hacken, unter die Suppe rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Bon appétit!

Samstag, 14. November 2020

Apfel-Schmandkuchen mit Vanillepudding

Ich habe ja durchaus den Vorteil einen Bruder zu haben, der liebend gerne in Bäumen herumklettert, um Äpfel zu pflücken. Und der zu Hause die Möglichkeit hat, diese auch zu lagern. Da ich mittlerweile wieder in Fußnähe wohne, darf ich mich dort bedienen. So kommt dieses Jahr natürlich öfters mal ein Apfelkuchen auf den Tisch und es soll ja nicht immer der gleiche sein. Diesmal ist es einer mit einer Puddingschicht und einem Schmandguss geworden.
 
Das brauchst Du:
 
1 kg Äpfel (Boskop)
etwas Zitronensaft
 
für den Mürbeteig:
 
125 g Weizenmehl Type550
125 g Weizenmehl Type 1050
125 g Butter
70 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
 
für den Vanillepudding:
 
1 l Milch
2 Päckchen Bourbon-Vanillepuddingpulver
80 g Zucker
2 Eier
 
für den Schmandguss:
 
400 g Schmand
80 g Zucker
2 Päckchen Vanillinzucker
3 Eier
3 TL Mascobadozucker
 
So geht's:
 
Mehl in eine Schüssel siebel, restliche Zutaten dazu geben und zunächst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen einen Mürbeteig kneten und ca. 30 Minuten kaltstellen.

Aus Milch, Zucker und Puddingpulver nach Packungsanweisung einen Vanillepudding kochen. Eier verquirlen und sofort unter den noch heißen Pudding rühren.

Teig auf einem gefetteten Backblech ausrollen und mit dem heißen Vanillepudding bestreichen. Äpfel schälen, in Spalten schneiden, dachziegelartig auf die Vanillecreme legen, mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht so braun werden.

Schmand, Zucker, Vanillinzucker und Eier verrühren, über die Äpfel gießen. Den Kuchen bei 175°C Ober- und Unterhitze etwa 40-45 Minuten backen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und mit Mascobadozucker bestreuen.

Bon appétit!

Dienstag, 3. November 2020

Pizzafladen mit Kürbis und Walnüssen

Das erste Kürbis-Rezept in diesem Jahr. Aber nur auf dem Blog, auf dem Teller ist er schon des öfteren gelandet, da ich ja großer Kürbis-Fan bin.
 
Das brauchst Du:
 
für den Teig:
 
300 g Weizenmehl Type 1050
1/2 Würfel frische Hefe
 150 ml lauwarmes Wasser 
 2 EL Rapsöl
1/2 TL Salz
 
für den Belag:
 
150 g Feta-Käse
200 g Ricotta
50 g Sahne
2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
250 g Hokkaido-Kürbis
2 rote Zwiebeln
1 Apfel
60 g Walnusskerne
Thymian

 So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hineinbröckeln und mit 50 ml lauwarmem Wasser verrühren. Zugedeckt 15 Minuten gehen lassen. Nach der Gehzeit Salz, Öl und restliches Wasser zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Diesen noch mal 30 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
 
Feta-Käse mit einer Gabel zerdrücken, mit Ricotta und Sahne verrrühren. Knoblauch fein hacken, unter die Käsemasse rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
 
Kürbis in Stücke und diese in schmale Scheiben schneiden. Zwiebeln halbieren und in feine Streifen schneiden. Apfel achteln und in feine Scheiben schneiden.Walnusskerne grob hacken.

Teig nochmals durchkneten, in vier Stücke teilen. Jedes zu einem dünnen Fladen ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Käsecreme auf die Fladen streichen. Mit Kürbis- und Apfelstücken und Zwiebelstreifen belegen, Walnusskerne darüber streuen. Noch mal salzen und pfeffern, mit Thymian bestreuen. Die Fladen im Ofen bei 200°C Umluft ca. 20 Minuten backen.

Bon appétit!

Freitag, 30. Oktober 2020

Kartoffel-Pfanne mit Kidney-Bohnen

Ich liebe ja Gerichte, für die man nur einen Topf oder eine Pfanne braucht, um sie zuzubereiten. Hat man hinterher nicht mehr so viel Arbeit in der Küche, um alles wieder wegzuräumen.
 
Das brauchst Du:
 
700 g Kartoffeln
1 rote Paprikaschote
2 Stangen Lauch
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Dosen Kidneybohnen (à 225 g Abtropfgewicht)
3 EL Rapsöl
2 Dosen stückige Tomaten (800 g)
Oregano, Thymian
Salz, Pfeffer, Chiliflocken
250 g Feta-Käse
 
So geht's:
 
Kartoffeln würfeln, Paprika in Streifen, Lauch in Ringe schneiden. Zwiebel würfeln, Knoblauch fein hacken. Kidneybohnen in einem Sieb abtropfen lassen.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Kartoffelwürfel unter Wenden 8 Minuten anbraten, Zwiebelwürfel dazugeben und weitere 2 Minuten braten. Paprika, Lauch und Knoblauch dazugeben, alles gut vermischen, mit den Tomaten ablöschen. Kidneybohnen unterrühren. Mit Gemüsebrühe, Oregano und Thyman würzen und 15 Minuten schmoren lassen. Mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken. Käse zerbröckeln und vor dem Servieren unterrühren.
 
Bon appétit!
 

Samstag, 24. Oktober 2020

Zwiebel-Rahm-Kuchen

Herbstzeit ist ja Zwiebelkuchenzeit. Ich verwende mittlerweile fast ausschließlich rote Zwiebeln. Der Teig ist hier eher ein Pizzateig, nur etwas rustikaler, da etwas Roggenmehl untergemischt wird.
 
Das brauchst Du:
 
für den Teig:
 
250 g Weizenmehl Type 1050
100 g Roggenvollkornmehl
1 TL Salz
1/2 Würfel Hefe
1 Prise Zucker
150 ml Wasser
3 EL Rapsöl
 
für den Belag:
 
300 g rote Zwiebeln
3 EL Rapsöl
300 g Schmand
200 g Magerquark
2 Eier
100 g Emmentaler
1 Bund Schnittlauch
Pfeffer

So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, Salz untermischen, in die Mitte eine Mulde drücken. Hefe hineinbröckeln, mit Zucker bestreuen und mit 50 ml lauwarmem Wasser zu einem Vorteig verrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.

Öl und restliches Wasser zu dem Teig geben und 5 Minuten auf kleinster Stufe der Küchenmaschine kneten lassen, dann noch 2 Minuten auf einer höheren Stufe. Nochmals zugedeckt an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen.

Zwiebeln halbieren und in Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelstreifen darin glasig dünsten. Vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen. Schmand mit Magerquark verrühren, Eier zugeben und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Teig mit den Händen durchkneten und auf einem gefetteten Backblech ausrollen. Mit der Schmand-Quark-Masse bestreichen. Zwiebeln darauf verteilen. Emmentaler reiben und darüberstreuen. Im Backofen bei 200°C Ober- und Unterhitze etwa 20 Minuten backen.
 
Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Den fertigen Kuchen damit bestreuen.

Bon appétit!

Freitag, 16. Oktober 2020

Rote Linseneintopf mit Möhren, Kartoffeln und Kurkuma

Das Schöne am Herbst ist ja, dass jetzt wieder die "Eintopf-Zeit" beginnt. Und nach einem schmuddelig kalten Tag genau das richtige Abendessen, um sich wieder aufzuwärmen - wenn man, wie wir, zu den Leuten gehört, die abends kochen. Und meistens schmecken die Eintöpfe am nächsten Tag ja noch besser, sodass Ihr ruhig etwas mehr kochen könnt.

Das brauchst Du:

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer
1 Stück Kurkuma
3 Möhren
4 Kartoffeln
1 EL Rapsöl 
200 g rote Linsen
1 l Gemüsebrühe
800 g passierte Tomaten
1/2 TL Kreuzkümmel
260 g Kichererbsen
1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer

So geht's:

Zwiebel und Knoblauch fein hacken, Ingwer und Kurkuma schälen und fein raspeln. Möhren und Kartoffeln klein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Kurkuma darin glasig dünsten. Linsen, Möhren und Kartoffeln dazugeben, kurz mit anbraten und mit Gemüsebrühe und passierten Tomaten ablöschen, Kreuzkümmel unterrühren. Alles aufkochen und zugedeckt bei kleiner Hitze 20 Minuten köcheln lassen.

Kichererbsen abspülen, zufügen und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Zitrone auspressen. Eintopf mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Bon appétit!