Freitag, 21. Oktober 2016

Fladenbrot

Und mal wieder schnell, schnell ein schnelles Rezept. Diesmal für selbstgebackenes Fladenbrot. Ihr müsst nur die Zeit zum Gehen des Teiges einplanen, ansonsten ist es ruckzuck gemacht.

Mein pikantes Fladenbrot habe ich übrigens auch mit selbstgebackenem Fladenbrot zubereitet.

Das brauchst Du:

150 g Weizenmehl Type 1050
150 g Weizenmehl Type 550
1/2 Würfel Hefe
1/2 TL Zucker
150 ml lauwarmes Wasser 
1 TL Salz
2 1/2 EL Rapsöl
Mehl und Grieß für die Arbeitsfläche
Sesam
Schwarzkümmelsamen
Salzkörner

So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hineinbröckeln, Zucker darüberstreuen und mit 50 ml lauwarmem Wasser verrühren. Zugedeckt 15 Minuten gehen lassen.

Salz, Öl und restliches Wasser dazugeben und 8 Minuten auf kleinster Stufe der Küchenmaschine kneten, dann noch 2 Minuten auf einer etwas höheren Stufe. Wieder abdecken und nochmals eine Stunde gehen lassen.

Arbeitsfläche mit Mehl und Grieß bestreuen. Teig noch einmal kurz duchkneten und mit den Händen zu einem runden Fladen von etwa 25 cm Durchmesser flachdrücken. Mit einer Gabel rautenförmig einstechen. Mit leicht angefeuchteten Händen abreiben, mit Sesam und Schwarzkümmelsamen bestreuen und ein paar Salzkörner darauf verteilen. Weitere 10 Minuten gehen lassen.

Fladenbrot bei 200°C Ober- und Unterhitze etwa 25 Minuten backen. Sofort nach dem Einschieben eine Tasse Wasser auf den Herdboden kippen.

Bon appétit!


Mittwoch, 19. Oktober 2016

Hack-Bohnen-Pfanne

Ab und zu gibt es auf Wunsch einer einzelnen Person hier im Haushalt - die übrigens der Meinung ist, dass dieses ab und zu viel zu selten ist - auch mal ein Fleischgericht. Im Sommer ist es durch das Grillen einfacher, den Gemüsemuffel zufrieden zu stellen. Diese Hack-Bohnen-Pfanne findet also manchmal den Weg auf unseren Essenstisch. Hierzu schmeckt übrigens - wie so oft - ein schöner Kräuterquark, sowie ein selbstgemachtes Fladenbrot.

Das brauchst Du:

750 g TK-Princess-Bohnen
Salz, Pfeffer
1 Glas weiße Bohnen
3 mittelgroße Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
3 EL Rapsöl
700 g Hackfleisch
3 EL Tomatenmark
1 EL Gemüsebrühe
200 g Fetakäse

So geht's:

Princess-Bohnen nach Packungsanleitung kochen, abgießen und abtropfen lassen. Weiße Bohnen abtropfen lassen.

Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Hack darin krümelig anbraten, Zwiebeln und Knoblauch kurz mitbraten, mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Tomatenmark unterrühren, 300 ml Wasser angießen und aufkochen lassen. Brühe und weiße Bohnen zugeben, 1-2 Minuten köcheln lassen. Princess-Bohnen unterheben.

Feta in Würfel schneiden. Bohnen-Hack-Mischung in eine gefettete Auflaufform füllen und Fetawürfel darüber streuen. Bei 175 °C Ober- und Unterhitze etwa 30 Minuten überbacken.

Bon appétit!

Sonntag, 16. Oktober 2016

Zwiebelkuchen mit Walnüssen

Wenn der Herbst Einzug hält, kommt ja auch immer der neue Federweißer in die Kühlregale. Und auf was bekommt man dann auch wieder Lust? Richtig, auf einen leckeren Zwiebelkuchen. Dieser hier wird noch von ein paar Walnüssen gekrönt. Das Rezept reicht für ein Backblech. Falls etwas übrig bleiben sollte: er schmeckt auch kalt sehr lecker!

Das brauchst Du:

für den Teig:

500 g Weizenmehl Type 1050
250 g kalte Butter
2 TL Salz
100 g saure Sahne

für den Belag:
 
1.500 g Zwiebeln
4 EL Rapsöl
4 TL getrockneter Thymian
100 g Walnusskerne
5 Eier (L)
600 g saure Sahne
Salz, Pfeffer

So geht's:

Für den Teig Mehl in eine Schüssel sieben, mit Butter in Flöckchen, Salz und saurer Sahne zunächst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Etwa eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Zwiebeln in Ringe schneiden. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebelringe darin bei kleiner Hitze 10-12 Minuten andünsten. Thymian unterrühren und alles leicht salzen und pfeffern. Walnusskerne grob hacken. Eier mit saurer Sahne verquirlen und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

Teig auf gefettetem Backblech ausrollen. Zwiebelmasse auf dem Teig verteilen, Eier-Sahne-Mischung darüber gießen. Mit den Walnüssen bestreuen. Im Ofen bei 200°C Ober- und Unterhitze etwa 35-40 Minuten backen.

Bon appétit!

Freitag, 14. Oktober 2016

Brioche mit weißer Schokolade

Braucht Ihr noch eine Idee für das Sonntags-Frühstück?  Dann probiert doch mal diese leckeren Brioches mit weißen Schokoladen-Stückchen aus. Ich habe jeweils drei kleine Kugeln in eine Muffinform gesetzt und dazu noch eine etwas größere Brioche gebacken. Wenn Ihr eine größere Backform benutzt, müsst Ihr nur daran denken, dass diese dann etwas länger im Ofen bleiben muss.

Das brauchst Du:

300 g Weizenmehl Type 1050
200 g Weizenmehl Type 550
1 Würfel Hefe
80 g Zucker
220 ml Milch
1/2 TL Salz
80 g weiche Butter
1 Eigelb
100 g weiße Kuvertüre, gehackt
2 EL Sahne
Mandelblättchen

So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, Mulde hineindrücken, Hefe hinein bröckeln, mit 1 EL Zucker und
100 ml lauwarmer Milch verrühren. Zugedeckt 15 Minuten gehen lassen. Restliche Zutaten (bis auf Sahne und Mandelblättchen) zugeben und den Teig auf niedrigster Stufe 8-10 Minuten kneten lassen. Zugedeckt nochmals etwa eine Stunde gehen lassen.

Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche gleiten lassen und vorsichtig kleine Stücke abtrennen. Diese zu kleinen Kugeln formen (dabei so wenig wie möglich kneten) und jeweils drei Stück vorsichtig in eine Muffinform setzen. Mit Sahne bepinseln und mit Mandelblättchen bestreuen. Bei 150°C Ober- und Unterhitze etwa 25 Minuten backen. Kurz auskühlen lassen, dann aus der Form lösen. Ihr könnt die Brioche auch in einer anderen Form backen, wichtig ist nur, dass der Teig nach dem Gehen nicht mehr geknetet wird.

Bon appétit!


Mittwoch, 12. Oktober 2016

Blumenkohl-Pfanne mit roten Linsen

Mittlerweile geistert er ja überall herum, der so genannte Blumenkohl-Reis. Ich fand die Idee an sich nicht schlecht, den Blumenkohl einfach mal klein zu raspeln und in der Pfanne anzubraten. Schmeckt auch wirklich lecker und man kann ihn verschieden kombinieren, aber für mich schmeckt es nach wie vor nach Blumenkohl (den ich übrigens sehr gerne esse) und deshalb hab' ich das Ganze auch Blumenkohl-Pfanne genannt (und nicht Reis!)

Das brauchst Du:

1.000 g Blumenkohl
1 rote Paprikaschote
1 gelbe Paprikaschote
2 rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 EL Rapsöl
½ TL Kreuzkümmel
½ TL Koriandersaat
½ TL Kurkuma
1 Prise Chiliflocken
600 g rote Linsen
1.200 ml Gemüsebrühe
200 g Fetakäse

So geht's:

Blumenkohl in Röschen teilen, mit der Küchenmaschine klein raspeln (ich habe die Scheibe mit den größten Löchern gewählt). In einer großen Pfanne etwa 20 Minuten anbraten. Paprika in kleine Würfel schneiden, zum Blumenkohl geben und noch weitere 5 Minuten mitbraten.

Zwiebeln und Knoblauch fein hacken, im Öl andünsten, mit Kreuzkümmel, Kurkuma, Koriandersaat und Chiliflocken bestreuen und verrühren. Linsen in einem Sieb mit Wasser abbrausen, zu den Zwiebeln geben, kurz mitdünsten. Gemüsebrühe angießen und Linsen etwa 15 Minuten köcheln lassen.

Feta klein würfeln, zu den Linsen geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Beides zusammen servieren.

Bon appétit!


Dienstag, 11. Oktober 2016

Kürbis-Brownies

Lange habe ich mich dagegen gewehrt, aber jetzt hat der Herbst auch bei mir Einzug gehalten. Und was eignet sich dazu besser, als diese super leckeren Kürbis-Brownies. Das Rezept habe ich mal in einer Lisa Sweet Dreams entdeckt und seitdem wird es immer wieder gebacken. Aber Vorsicht: hier herrscht absolute Suchtgefahr!

Wenn Ihr das Kürbispüree zubereitet macht lieber etwas mehr, denn warm schmeckt es wirklich göttlich und Ihr solltet genug zum Naschen haben.

Das brauchst Du:

für das Püree:

300 g Hokkaidokürbis
3 EL Zucker
1 TL Zimt
1/4 TL frisch geriebene Muskatnuss
100 g Doppelrahmfrischkäse
1 Ei (Größe L)

für den Teig:

250 g Zartbitterschokolade
200 g Butter
120 g Zucker
3 Eier
75 g Weizenmehl Type 1050
50 g Kakaopulver
1/2 TL Backpulver
2 Prisen Salz

So geht's:

Kürbis fein würfeln, mit Zucker, Zimt, geriebener Muskatnuss und 5 EL Wasser in einen Topf geben und bei schwacher Hitze weich dünsten. Fruchfleisch pürieren, Frischkäse und Ei unterrühren. Kürbispüree etwas abkühlen lassen.

Schokolade fein hacken und in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen, dabei öfter umrühren.

Butter cremig rühren, Zucker und Eier gründlich unterrühren. Flüssige Schokolade einrühren. Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz mischen, auf die Schoko-Ei-Masse sieben und kurz unterrühren. Teig in eine gefettete Form füllen und glattstreichen. Kürbiscreme daraufgeben und wie bei Marmorkuchen mit einer Gabel spiralförmig unterziehen.

Kuchen bei 180°C Ober - und Unterhitze etwa 30 Minuten backen. Herausnehmen und in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Bon appétit!