Donnerstag, 16. November 2017

nussiges Sonntags-Crumble-Müsli

Eins vorweg: dieses Müsli ist kein Müsli für jeden Tag. Daher auch der Name Sonntags-Müsli. Unter der Woche begnüge ich mich tatsächlich mit einem Nuss-Basis-Müsli, das gänzlich ohne Zucker auskommt. Ich habe auch schon mal selber Granola hergestellt, aber da meistens doch Honig, Ahornsirup oder Zucker drankommt, nehme ich doch lieber nur die Flocken und esse Obst dazu oder weiche sie in meinen Frühstücksdrink ein, den ich Euch bei Gelegenheit auch mal vorstellen muss. Ab und zu findet bei uns aber Sonntags dieses gehaltvolle Crumble-Müsli seinen Weg auf den Frühstückstisch. Da es eher Streusel sind, eignen sie sich auch prima zum Bestreuen von Desserts.

Das brauchst Du:

50 g Cashewkerne
50 g Walnüsse
50 g Haselnüsse
200 g Butter
100 g Roh-Rohrzucker
130 g Dinkel-Vollkornmehl
1/2 TL Zimt
1 Vanillinzucker
3 EL Haferflocken

So geht's:

Nüsse grob hacken. Butter mit Zucker, Mehl, Zimt, Vanillinzucker, Haferflocken und Nüssen vermengen. Crumble-Teig für ca. 40 Minuten in den Kühlschrank stellen. Dann mit den Fingern auf ein mit Backpapier belegtes Blech bröseln und bei 200°C ca. 10-15 Minuten auf der mittleren Schiene backen und anschließend auskühlen lassen.

Bon appétit!

Dienstag, 14. November 2017

Süßkartoffel-Kürbis-Kartoffel-Auflauf

Das Schöne am Herbst ist ja, dass ich meine geliebten Aufläufe wieder machen kann. Bei diesem hier muss man zwar vorher ein bisschen schnippeln, aber da dann alles roh in den Ofen kommt, hat man keine zusätzlichen Pfannen und Töpfe rumstehen und ist dann relativ schnell fertig. Ich habe hier rote Kartoffeln verwendet, die man mit Schale essen kann. Natürlich kann man auch eine andere Kartoffelsorte verwenden. Bei manchen Kartoffelsorten kann man ja auch die Schale mitessen, ansonsten einfach schälen und danach würfeln.

Das brauchst Du:

600 g Hokkaido-Kürbis
600 g Süßkartoffeln
600 g rote Kartoffeln
2 rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer
6 EL Rapsöl
2 Zweige Rosmarin
1 TL Kreuzkümmel
Salz, Pfeffer
Cayennepfeffer
250 g Feta-Käse

So geht's:

Kürbis mit einem Löffel entkernen. Süßkartoffeln und Zwiebeln schälen, rote Kartoffeln waschen. Alles in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Knoblauch und Ingwer fein würfeln.

Rosmarin fein hacken. Öl mit Rosmarin, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer mischen, über die Kürbis- und Kartoffelwürfel geben, alles gut vermengen und in eine Auflaufform geben. Feta-Käse würfeln und darüberstreuen. Im Ofen bei 200°C Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten backen.

Bon appétit!

Freitag, 10. November 2017

Apfelweinkuchen

Ich stamme ja gebürtig aus dem schönen Hessen, dem ich auch noch regelmäßig Besuche abstatte. Hier ist der Apfelwein ja so etwas wie das Nationalgetränk. Leider kann man ihn bei uns in Thüringen nicht kaufen, deshalb muss ich ihn immer importieren. Im Sommer ist er als "Gespritzter" herrlich erfrischend und im Winter kann man sich mit einem Glas heißen Apfelwein prima aufwärmen. Hier zeigt er sich nun einmal von einer anderen Seite: als Kuchenbelag.

Das brauchst Du:

für den Teig:

250 g Weizenmehl Type 1050
3 TL Weinsteinbackpulver
125 g Zucker
1 Vanillinzucker
125 g Butter
1 Ei

für den Belag:

850 g Äpfel
2 EL Calvados
1 EL Zitronensaft
2 Pck. Vanillepuddingpulver
750 ml Apfelwein
250 g Zucker
1 Vanillinzucker
2 EL gehobelte Mandeln

So geht's:

Mehl mit Backpulver mischen, in eine Schüssel sieben, Zucker, Vanillinzucker, Butter und Ei dazugeben. Zuerst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Kalt stellen.

Äpfel klein würfeln, mit Calvados und Zitronensaft mischen und durchziehen lassen.

Aus Apfelwein, Vanillepuddingpulver, Zucker und Vanillinzucker nach Packungsanweisung einen Pudding kochen.

Teig in eine Springform (26 cm) drücken, einen Rand hochziehen. Apfelstücke darauf verteilen. Den noch heißen Pudding darübergießen. Den Kuchen bei 175°C Ober- und Unterhitze ca. 60 Minuten backen. Mindestens einen Tag auskühlen lassen, dann erst aus der Form lösen. Mandeln in einer Pfanne trocken anrösten bis sie anfangen zu duften, über den Kuchen streuen.

Bon appétit!

Mittwoch, 8. November 2017

Birnen-Küchlein mit Walnüssen

Oben in der Küche wartet der Hefeteig auf seine Weiterverarbeitung. Da er noch ein bisschen Zeit braucht, nutze ich diese und stelle mal schnell das Rezept für die kleinen Küchlein, die mit Birnen und Walnüssen verfeinert sind, online. Der Teig ist schnell zusammengerührt und die Küchlein halten sich ein paar Tage frisch. Genau richtig für den Kuchenhunger zwischendurch.

Das brauchst Du:

1 große Birne
2 EL Birnenschnaps
100 g Walnusskerne
60 g Butter
4 Eier (M)
1 Prise Salz
100 g Zucker
1 Vanillinzucker
125 g Weizenmehl Type 1050
1 TL Weinsteinbackpulver

So geht's:

Birne schälen, in kleine Würfel schneiden und mit dem Birnenschnaps mischen. Walnüsse fein hacken.

Butter schmelzen und lauwarm abkühlen lassen. Eier trennen, Eiweiße mit Salz zu steifem Schnee schlagen. Zucker nach und nach einrieseln lassen, Eigelbe nach und nach unterrühren. Butter ebenfalls unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen, darübersieben und mit den Birnenstückchen und Walnüssen locker unter den Teig heben.

Teig in Förmchen verteilen und die Küchlein bei 180°C Ober- und Unterhitze etwas 25 Minuten backen.

Bon appétit!

Sonntag, 5. November 2017

Nudel-Kürbis-Salat mit Kapern und Kichererbsen

Heute konnte ich endlich mal ein Photo ohne Zeitdruck machen. Da es heute Mittag zu regnen angefangen hat, sind wir mal zu Hause geblieben und nicht, wie sonst, draußen rumgelaufen. Da ich praktischerweise auch noch einen Nudelsalat eingeplant hatte, konnte ich diesen mal in aller Ruhe vorbereiten und danach photographieren, ohne dass mir die Zeit oder die hungrige Familie im Nacken saß. Und zum krönenden Abschluss kann ich auch noch das Rezept abtippen und den Beitrag veröffentlichen. Das kam schon ewig nicht mehr vor (wenn es denn überhaupt schon einmal vorkam). Die Idee für das Rezept stammt aus einer "Köstlich Vegetarisch".

Das brauchst Du:

für den Salat:

250 g Nudeln
1 Hokkaido-Kürbis ca. 1.000 g
2 EL Rapsöl
3/4 TL Kräutersalz
1 Glas Kichererbsen (240 g Abtropfgewicht)
1 rote Paprikaschote
1/2 Bund Lauchzwiebeln
60 g Kapern (Abtropfgewicht)
80 g schwarze Oliven ohne Stein
50 g gesalzene und geröstete Cashewkerne
200 g Fetakäse

für das Dressing:

1 Knoblauchzehe
2 leicht gehäufte TL mittelscharfer Senf
1 gehäufter EL Rohrohrzucker
Pfeffer, Salz
4 EL Zitronensaft
4 EL Kapernwasser
6 EL Rapsöl

So geht's:

Kürbis entkernen, in ca. 1,5 cm große Würfel schneiden, mit Öl und Kräutersalz mischen und bei 180°C Ober- und Unterhitze etwa 12 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Nudeln nach Packungsanweisung kochen und abkühlen lassen.

Kichererbsen abtropfen lassen. Paprika in kleine Würfel, Lauchzwiebeln in Ringe schneiden. Kapern abgießen (Kapernwasser auffangen) und grob hacken. Oliven in feine Ringe schneiden, Cashewkerne grob hacken. Fetakäse würfeln. Nudeln, Kürbis, Kichererbsen, Paprika, Lauchzwiebeln, Kapern, Oliven, Cashewkerne und Fetakäse in einer großen Schüssel vermengen.

Für das Dressing Knoblauchzehe fein hacken, mit Senf, Zucker, Kapernwasser, Pfeffer, Salz, Zitronensaft, Öl und 3 EL Wasser verrühren. Über Salat geben und gut vermengen. Ca. eine Stunde abgedeckt kühl stellen und durchziehen lassen. Vor dem Servieren noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Bon appétit!

Donnerstag, 2. November 2017

Kürbis-Kartoffel-Suppe

Letztes Jahr hat es nur die Süßkartoffel-Kürbis-Suppe auf den Blog geschafft. Heute gibt es mal ein Grundrezept für eine Kürbis-Suppe, die einheimische Kartoffeln beinhaltet. Diese Suppe kommt ohne viel Schnick-Schnack aus, wer will, kann aber natürlich noch Gewürze hinzufügen. Sie ist sehr sämig, wer sie etwas flüssiger mag: einfach noch ein bisschen Gemüsebrühe zufügen. Die Menge reicht gut für 2 Personen.

Das brauchst Du:

2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 EL Rapsöl
600 g Hokkaido-Fruchtfleisch
300 g Kartoffeln (mehlig)
750 ml Gemüsebrühe
1 Stück Ingwer
100 ml Sahne
Salz, Pfeffer

So geht's:

Schalotten und Knoblauchzehe fein hacken, in Rapsöl glasig andünsten (Achtung: Schalotten dürfen nicht zu heiß angebraten werden). Hokkaido-Kürbis entkernen, Kartoffeln schälen und beides in kleine Würfel schneiden. Zu den Schalotten geben und kurz mit anbraten. Gemüsebrühe hinzufügen und die Suppe ca. 15 Minuten köcheln lassen. Ingwer klein würfeln, mit der Sahne hinzugeben. Alles pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Bon appétit!