Sonntag, 29. Mai 2022

Polenta-Schnitten mit Feta und Walnüssen

Endlich mal wieder ein Rezept mit Maisgrieß. Esse ich total gerne, aber irgendwie kommt er hier immer zu kurz, obwohl er wirklich schnell und einfach zubereitet ist. Diese Polentaschnitten waren total lecker und haben uns allen geschmeckt. Es gab kurz angebratenen grünen Spargel und einen Salat dazu. Wir sind zu dritt davon satt geworden. Man kann die Schnitten auch auf einem großen Backblech backen. Dann wird der Boden etwas dünner. Ich würde von dem Belag dann aber etwas mehr machen.
 
Das brauchst Du:
 
500 ml Gemüsebrühe
250 ml Milch
Salz
240 g Maisgrieß
30 g geriebener Parmesan
20 g Butter
frisch geriebene Muskatnuss
Pfeffer
400 g Fetakäse
100 g Walnüsse
1/2 Bund Basilikum
1 kleine Zwiebel
1 EL Olivenöl

So geht's:

Gemüsebrühe mit Milch und Salz in einem Topf aufkochen, Maisgrieß unter Rühren einrieseln lassen und bei kleiner Hitze zugedeckt etwa 15 Minuten bei regelmäßigem Umrühren ausquellen lassen.
 
Parmesan und Butter unter die Polenta rühren, mit frisch geriebener Muskatnuss und Pfeffer abschmecken. Ein kleineres Backblech (38 x 25 cm) mit Backpapier auslegen, Polentamasse gleichmäßig darauf verstreichen und erkalten lassen.

Fetakäse in kleine Würfel schneiden, Walnüsse grob und Basilikum fein hacken. Zwiebel sehr fein würfeln. Alles zusammen mit 1 EL Olivenöl vermischen und auf der Polentamasse verteilen. Im Backofen bei 180°C Ober- und Unterhitze (Umluft 160°C) ca. 30 Minuten backen, bis der Fetakäse leicht braun wird.

Bon appétit!

Samstag, 28. Mai 2022

Grüner-Spargel-Quiche mit Ricotta

Es wird allerhöchste Zeit für das erste Spargelrezept. Den grünen Spargel haben wir tatsächlich erst letztes Jahr für uns entdeckt und waren alle sofort begeistert. Am liebsten essen wir ihn kurz angebraten aus der Pfanne. Heute ist er mal in einem Quiche gelandet, was auch sehr lecker war. Wir haben zu dritt davon gegessen.

Das brauchst Du:
 
für den Teig:

150 g Weizenvollkornmehl
100 g Dinkelvollkornmehl
1 TL Salz
75 g Butter
1 Ei
4 EL kaltes Wasser

für den Belag:

800 g grüner Spargel
1/2 Bund Petersilie
1 Knoblauchzehe
250 g Ricotta
3 Eier
50 g geriebener Parmesan
100 g Kirschtomaten
Salz, Pfeffer

So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, Salz, Butter in Stücken, Ei und Wasser dazu geben und rasch zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Diesen 30 Minuten kalt stellen.

Spargel waschen, holzige Enden abschneiden, in 2-3 cm lange Stücke schneiden und etwa 5 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Abgießen, abschrecken und gut abtropfen lassen.

Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen und eine Quicheform damit auskleiden, dabei einen Rand hochziehen. Spargelstücke auf dem Teig verteilen.

Petersilie und Knoblauch fein hacken. Ricotta mit Eiern, Parmesan, Petersilie und Knoblauch verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und über den Spargel gießen. Tomaten waschen, vierteln und auf der Ricottamasse verteilen.

Quiche bei 200°C Ober- und Unterhitze (180°C Umluft) etwa 45 Minuten backen.

Bon appétit!

Sonntag, 8. Mai 2022

Aloo Gobi - Kartoffel-Blumenkohl-Curry

Es ist zwar noch keine Saison für Blumenkohl, aber beim Einkaufen gab es so schöne große Köpfe im Angebot, dass ich nicht widerstehen konnte. Bei der Suche nach einem neuen Rezept bin ich auf dieses Curry aus der indischen Küche gestoßen, das schnell zubereitet ist. Die Grundzutaten sind Kartoffeln und Blumenkohl, bei den Gewürzen kann man je nach Vorliebe variieren. Bei uns gab es noch eine Schüssel Basmatireis dazu und die Menge hat für 3 Personen gereicht. Schmeckt im Sommer bestimmt auch gut mit frischen Tomaten.

 
Das brauchst Du:
 
600 g Kartoffeln
8 EL Öl
700 g Blumenkohl
2 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer
1 TL Kurkuma
1 TL Koriandersaat
3/4 TL Kreuzkümmel
3/4 TL Chilipulver
1 Prise Zucker
Salz
1 Dose stückige Tomaten
3/4 TL Garam Masala

So geht's:

Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Blumenkohl in Röschen teilen. Knoblauch und Ingwer fein würfeln.
 
Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Kartoffeln darin rundum in ca. 10 Minuten goldbraun anbraten, herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Blumenkohl in die Pfanne geben und ca. 6 Minuten anbraten, bis er leicht gebräunt ist. Herausnehmen und ebenfalls auf Küchenpapier abtropfen lassen.
 
Knoblauch und Ingwer in die Pfanne geben (evtl. noch etwas Öl dazugeben) und 3 Minuten anschwitzen. Kurkuma, Koriandersaat, Kreuzkümmel, Chilipulver und Zucker mischen, dazugeben und 1 Minute anschwitzen. Tomaten zufügen, ca. 1 Minute köcheln lassen, 275 ml Wasser zugießen und aufkochen lassen. Kartoffeln hineingeben und ca. 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Blumenkohl unterrühren und weitere 7 Minuten köcheln lassen. Mit Garam Masala und Salz abschmecken.

Bon appétit!
 

Sonntag, 19. Dezember 2021

Heinerle

Das ist schon wirklich interessant: irgendwie kennt wohl jeder jemand, der früher zur Weihnachtszeit die Heinerle gemacht hat und sich dann alle zuerst auf diese "Plätzchen" gestürzt haben, obwohl noch viele andere leckere Plätzchen auf dem Teller lagen. Auch bei uns war es so. Die Schokoladenoblaten (so hießen sie bei uns) wurden immer kurz vor Heiligabend nach einem überlieferten Rezept von meiner Großmutter angefertigt und dann immer an Heiligabend nach der Bescherung von meinem Vater in Form geschnitten. Das war so ziemlich die einzige Aktion, die er zu Weihnachten beigetragen hat (außer einem Baum im Wald zu besorgen). Kaum waren die Schokoladenplätzchen in der Schüssel, waren sie auch schon weggeputzt. Die anderen Plätzchen hatten wir ja alle schon in der Adventszeit probiert und auch ordentlich davon genascht. Leider kann sich meine Mutter mittlerweile nicht mehr an das Rezept erinnern, so dass ich nun auch auf eines der vielen aus dem Netz zurückgreifen muss.
 
Das brauchst Du:
 
250 g Kokosfett
200 g Blockschokolade
250 g Puderzucker
1 Vanillezucker
4 Eier
eckige Oblaten
 
So geht's:
 
Kokosfett und Blockschokolade fein hacken und zusammen in einer Schüssel über dem Wasserbad schmelzen lassen. Macht das Wasser nicht zu heiß, ich habe mittlere Hitze genommen. Immer wieder umrühren, damit sich das Fett mit der Schokolade vermischt. Wenn alles geschmolzen ist, nehmt die Schüssel vom Wasserbad und rührt den gesiebten Puderzucker mit dem Vanillezucker unter. Danach die Eier jeweils einzeln (vorher etwas verquirlen).
 
Nun kommt die Schüssel wieder über das Wasserbad. Die Masse muss immer wieder gut umgerührt werden, damit sie sich gut miteinander verbindet. Erhitzt das Ganze auf etwa 70°C. Hier ist jezt etwas Geduld gefragt.

Die fertige Masse vom Wasserbad nehmen und so lange abkühlen lassen, bis sie streichfähig ist. Sie sollte so dickflüssig sein, dass sie nicht mehr davonläuft. Tragt immer die gleiche Menge an Schokomasse auf die Oblaten auf und deckt die letzte Schicht mit einer Oblate ab. Nun kommt noch ein Holzbrettchen zum Beschweren darauf. Jetzt muss alles nur noch gut durchkühlen, damit die Masse richtig fest wird und man aus den Oblaten die Heinerle schneiden kann.
 
Bon appétit!
 

Donnerstag, 16. Dezember 2021

Gebrannte Mandeln

Gebrannte Mandeln lassen sich ganz einfach selbst herstellen, man braucht nur etwas Geduld. Eine kleine Alternative für alle, bei denen die Weihnachtsmärkte auch in diesem Jahr wieder nicht stattfinden dürfen, da die Küche nach der Zubereitung herrlich nach Weihnachten duftet. Ich habe sie mit einer halben Vanilleschote zubereitet und bei einer Charge habe ich frischen Rosmarin dazugegeben. Köstlich und meine Favoriten. Sie lassen sich auch super verschenken, da sie in einem Schraubglas wirklich super lange haltbar sind. Ihr könnt es auch mal mit anderen Nüssen probieren. Bei uns kamen die Sonnenblumenkerne noch super an.
 
Das brauchst Du:
 
100 ml Wasser
200 g weißer Zucker
2 Packungen Vanillezucker
1 TL Zimt
250 g ungeschälte Mandeln
 
So geht's:
 
Wasser mit Zucker, Vanillezucker und Zimt in eine hohe beschichtete Pfanne geben. Alles gut vermischen und bei niedriger bis mittlerer Temperatur unter Rühren aufkochen lassen. Sobald die Masse kocht, die Mandeln hinzugeben und gut verrühren. Immer weiter rühren, bis das Wasser verdampft ist und der Zucker krümelig wird. Nun den Herd kurz auf hohe Hitze stellen, bis der Zucker anfängt, zu verflüssigen. Jetzt wieder auf mittlere Hitze zurückschalten. Immer weiter gut durchrühren, bis der Zucker beginnt, zu karamellisieren. Er wird braun-flüssig und legt sich um die Mandeln. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Mandeln zum Abkühlen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech schütten. Mit zwei Gabeln etwas voneinander trennen. Nach dem Abkühlen in Gläser füllen.

Bon appétit!

Sonntag, 12. Dezember 2021

Zimtsterne

Ich habe zwar schon etliche Liebllingsplätzchen und kann mich immer kaum entscheiden, welche ich nasche, aber in jedem Jahr muss mindestens ein neues Rezept ausprobiert werden. Neuerdings probiere ich mich ja an veganen Plätzchen, damit meine Tochter nicht zu kurz kommt, aber für mich persönlich sind die Klassiker doch schmackhafter (ist aber bestimmt nur Gewohnheit). In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal Zimtsterne gebacken und es hat gleich super funktioniert. Und überzeugt haben sie mich auch noch. Eine neue Sorte auf der Weihnachtsplätzchenliste.

Das brauchst Du:
 
für den Teig:

2 Eiweiß
100 g gesiebten Puderzucker
350 g gemahlene Mandeln
1 1/2 TL Zimt
 
zum Bestreichen:

1 Eiweiß
100 gesiebten Puderzucker

So geht's:

Eiweiße steif schlagen, Puderzucker sieben und unter rühren einrieseln lassen. Mandeln und Zimt mit einem Teigschaber unterheben und gut verrühren. Teig über Nacht kalt stellen.

Teig auf einer leicht mit Mandeln bestreuten Arbeitsfläche knapp 1 cm dick ausrollen, Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Sollte der Teig ankleben, Form in kaltes Wasser oder Puderzucker tauchen.

Für den Guss Eiweiß steif schlagen, Puderzucker sieben und unter rühren einrieseln lassen. Die Sterne vorsichtig mit dem Guss bestreichen (ich habe einen kleinen Löffel genommen).

Die Sterne bei 100°C Umluft ca. 15 Minuten im Ofen backen. Sie sollten schön weiß bleiben und dürfen noch etwas weich sein. Herausnehmen und auskühlen lassen.

Bon appétit!