Freitag, 25. Mai 2018

Zebra-Käse-Kuchen

Zugegeben, da muss ich noch ein bisschen üben. Die Oberfläche ist noch nicht so, wie sie eigentlich sein sollte, aber innen drin sieht er doch schon ganz gut aus, oder? Und bevor das Rezept jetzt wieder in der Versenkung landet, bis ich ihn das nächste Mal backe, kommt er trotzdem hier auf den blog. Denn geschmacklich ist er wirklich gelungen.

Das brauchst Du:

für den Teig

100 g Zartbitterkuvertüre
250 g Weizenmehl Type 1050
3 EL Kakao
2 TL Backpulver
125 g Zucker
1 Vanillinzucker
1 Ei
125 g Butter

für die Füllung:

2 Eier
150 ml Milch
200 g saure Sahne
1 kg Schichtkäse
200 g Zucker
2 Pck. Vanillepuddingpulver
200 g Crème fraîche
30 g Kakaopulver

So geht's:
 
Für den Teig Zartbitterkuvertüre über einem heißen Wasserbad schmelzen lassen. Mehl, Kakao und Backpulver in eine Schüssel sieben. Zucker, Vanillinzucker, Ei und Butter in Flöckchen dazugeben, zum Schluss die geschmolzene Schokolade darübergießen. Alles zunächst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. In eine gefettete Springform (26 cm) geben, dabei einen Rand formen und kalt stellen.

Für die Füllung alle Zutaten, bis auf das Kakaopulver, glatt verrühren. Masse halbieren und unter eine Hälfte das Kakaopulver mischen. Nun abwechselnd von den beiden Käsemassen je 2-3 EL in die Mitte der Form geben: zuerst den hellen Teig, direkt obendrauf in die Mitte den dunklen Teig. So fortfahren, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist. Wichtig: Cremes nicht miteinander verrühren! 
Kuchen bei 180°C Ober- und Unterhitze ca. 60 Minuten im Ofen backen. Bei leicht geöffneter Tür im Ofen vollständig auskühlen lassen.

Bon appétit!

Mittwoch, 16. Mai 2018

Ebly-Spinat-Auflauf

Oh, oh, ich hänge ganz schön nach mit meinen Rezepten. Im Moment bin ich aber auf zu vielen Baustellen unterwegs (im wahrsten Sinne des Wortes, da wir gerade eine Wohnung komplett renovieren müssen) und da es ja langsam wärmer wird, bin ich natürlich in der freien Zeit lieber draußen unterwegs, so dass die Arbeit für abends liegen bleibt und der blog im Moment ein bisschen kurz kommt. Aber manchmal ist es halt einfach so.....

Da heute die Sonne aber eine Pause einlegt, nutze ich die Zeit und stelle mal schnell diesen leckeren, schnell gemachten Auflauf ein. Ebly mit Spinat geht bei uns immer, hier ist er durch die Béchamelsauce noch ein bisschen aufgepeppt.

Das brauchst Du:

500 g Ebly
Salz
2 EL Rapsöl
1 Zwiebel
1.000 g TK-Spinat
50 g saure Sahne
Muskatnuss
30 g Butter
40 g Weizenmehl Type 550
625 ml Milch
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
40 g Parmesan

So geht's:

Ebly in reichlich kochendem Salzwasser 10 Minuten garen, abgießen.

Zwiebel fein würfeln, in 2 EL glasig dünsten, etwas Milch dazugießen und den Spinat zugeben. Bei mittlerer Hitze auftauen lassen, einmal aufkochen. Vom Herd nehmen, saure Sahne unterrühren und mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.

Butter in einem Topf schmelzen, Mehl dazugeben und glatt rühren. Ein bisschen Milch dazugeben und wieder rühren, bis eine glatte Masse entsteht. So lange so verfahren, bis die Milch alle ist. Sauce bei kleiner Hitze 10 Minuten sämig köcheln lassen, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.

Die Hälfte Ebly in eine gefettete Auflaufform geben, zunächst die Hälfte Spinat, dann die Hälfte Sauce darauf verteilen, restliche Zutaten ebenso einschichten. Mit geriebenem Parmesan bestreuen und den Auflauf im Backofen bei 200°C Ober- und Unterhitze ca. 30 Minuten backen, bis der Käse goldgelb ist.

Bon appétit!


Sonntag, 6. Mai 2018

Rote Linsen-Aufstrich mit getrockneten Tomaten

Die Grillsaison ist ja schon wieder in vollem Gange. Auch bei uns brennt er natürlich schon seit einiger Zeit wieder. Die fleischessende Fraktion im Haus - sprich die Männer - freut sich natürlich darüber. Endlich ist die Zeit der Enthaltsamkeit wieder vorbei....

Jetzt beginnt aber auch wieder die Zeit der Dips und Beilagen, die so schön nach Sommer schmecken. Dieser hier gehört definitiv dazu. Und wenn es dann auch noch diese Foccacia mit getrockneten Tomaten und Rosmarin dazu gibt... Ich sag ja: Sommerfeeling!

Das brauchst Du:

200 g rote Linsen
400 ml Gemüsebrühe
50 g getrocknete Tomaten in Öl
1/2 Bund Basilikum
1 Knoblauchzehe
3 EL Rapsöl
Salz, Pfeffer, Honig

So geht's:

Linsen in Gemüsebrühe etwa 10 Minuten weich kochen. Tomaten und Knoblauch sehr fein würfeln, Basilikum hacken. Linsen mit dem Rapsöl pürieren, Tomaten, Basilikum und Knoblauch unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken.

Bon appétit!

Mittwoch, 2. Mai 2018

Müslikugeln

Ich hätte zwar noch ein paar Bärlauchrezepte anzubieten, aber da er bei uns leider schon anfängt zu blühen, müssen diese bis zum nächsten Jahr warten. Ein bisschen Abwechslung muss hier ja auch sein, deshalb gibt es heute mal ein Rezept für diese leckeren und gesunden Müslikugeln, die man schwupps mal zwischendurch in den Mund stecken kann, ohne ein allzu schlechtes Gewissen zu haben. Lasst sie Euch schmecken!

Das brauchst Du:

50 g ganze Haselnüsse
50 g ganze Mandeln
250 g Haferflocken
250 ml warme Milch
75 g gemahlene Haselnüsse
75 g gemahlene Mandeln
75 g Rosinen
1 EL Agavendicksaft
1 EL Leinsamen

So geht's:

Haselnüsse und Mandeln grob hacken, mit allen anderen Zutaten in einer Schüssel gut miteinander vermischen und etwa 45 Minuten quellen lassen. Mit einem Esslöffel kleine Portionen vom Teig abstechen und zu Kugeln formen. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und bei 200°C Ober- und Unterhitze etwa 25 Minuten backen.

Bon appétit!


Montag, 23. April 2018

Bärlauch-Schnecken

Dies war eins der ersten Rezepte, die ich ausprobiert habe, als ich Bärlauch entdeckt habe. Damals waren die Kinder noch im Kindergarten. Heute ist die "Große" in der weiten Welt unterwegs und der "Kleine" macht nächstes Jahr Abitur. Erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht, aber die Bärlauchschnecken backe ich jedes Jahr wieder, weil sie so lecker sind.

Das brauchst Du:

500 g Weizenmehl Type 1050
1/2 TL Salz
1/2 Würfel Hefe
1/2 TL Zucker
230 ml lauwarmes Wasser
50 g Bärlauch
1 Ei
150 g Fetakäse
150 g Kräuterfrischkäse
50 g geriebener Emmentaler
20 g Bärlauch

So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, Salz untermischen, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hineinbröckeln, Zucker darübergeben und mit 50 ml lauwarmen Wasser zu einem Vorteig verrühren. Diesen 15 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Bärlauchblätter etwas kleiner zupfen und zusammen mit 180 ml lauwarmem Wasser im Blitzhacker zerkleinern. Zusammen mit dem Ei zum Vorteig geben, auf kleinster Stufe mit der Küchenmaschine 8 Minuten kneten lassen, dann noch mal 2 Minuten auf höherer Stufe. Teig nochmals zugedeckt ca. 60 Minuten gehen lassen.

Bärlauchblätter klein schneiden. Fetakäse zerbröckeln, mit geriebenem Käse, Frischkäse und Bärlauch gut verrühren. Evtl. etwas Milch dazugeben. Hefeteig noch einmal mit den Händen gut durchkneten und zu einem Rechteck (ca. 30 x 40 cm) ausrollen, Käsemasse gleichmäßig darauf verteilen. Teigplatte von der langen Seite her zu einer Rolle aufrollen und etwa 2 cm dicke Scheiben abschneiden. Diese auf einem Backblech noch einmal ca. 15 Minuten gehen lassen, dann bei 180°-200°C Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten backen.

Bon appétit!

Freitag, 20. April 2018

Bärlauch-Zupfbrot

Jetzt bin in doch wieder beim Bärlauch gelandet. Draußen fühlt es sich schon an wie Sommer und bei diesem herrlichen Wetter kann man doch nur den Grill rausholen und draußen essen. Wer noch auf der Suche nach einer leckeren Beilage ist, sollte mal dieses Zupfbrot ausprobieren.

Das brauchst Du:

200 g Dinkelmehl Type 1050
350 g Weizenmehl Type 1050
1 TL Salz
1/2 Würfel Hefe
1/2 TL Zucker
300 ml lauwarme Milch
250 g weiche Butter
100 g Bärlauch
1 Prise Salz

So geht's:

Mehl in eine Schüssel sieben, Salz untermischen, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hineinbröckeln, mit Zucker bestreuen und mit 50 ml lauwarmer Milch zu einem Vorteig verrühren. Diesen zugedeckt an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.

40 g Butter und restliche Milch zu dem Teig geben und auf kleinster Stufe der Küchenmaschine 5 Minuten kneten lassen, dann nochmals 2 Minuten auf höherer Stufe. Teig nochmals zugedeckt an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.

Bärlauch waschen, trocken schleudern und klein hacken. Mit der restlichen Butter und einer Prise Salz gründlich verrühren.

Eine Kastenform von 30 cm Länge mit Backpapier auslegen. Hefeteig noch einmal mit den Händen durchkneten, auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 40 x 50 cm ausrollen und die Bärlauchbutter gleichmäßig darauf verstreichen. Teig längs in 5 Streifen schneiden und diese jeweils ziehharmonikaartig zusammenfalten, senkrecht in die Form stellen und ca. 15 Minuten gehen lassen.

Das Brot bei 190°C Ober- und Unterhitze auf der untersten Stufe ca. 45-50 Minuten backen. Wenn es zu dunkel wird, am Ende der Backzeit etwas abdecken. 

Bon appétit!